Kfz-Versicherung

Kfz Versicherung

Weshalb braucht man eine Kfz-Versicherung?

Egal ob Unfall an der Kreuzung oder Delle beim Einparken – schnell ist im Straßenverkehr ein Unglück geschehen. Und das kann kosten. Eine Beule oder einen Kratzer kann man zwar noch aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen, doch größere Unfällen mit oder ohne Personenschäden sind nicht einfach mal eben so zu bezahlen. Genau hier benötigt man eine Kfz-Versicherung, genauer gesagt eine Autoversicherung. Mit Schutzbrief und Schadenservice spart man sich Aufwand, Ärger und Geld. Die Autoversicherung ist der Ansprechpartner für den Unfallgegner, ganz egal ob die geltend gemachten Forderungen ersetzt werden, oder nicht. Je nach Versicherungsumfang und Art – Vollkasko, Teilkasko oder Haftpflicht – sind nicht nur die Schäden vom Unfallgegner gedeckt, sondern auch die am eigenen Fahrzeug.

Kfz-Versicherung = Pflichtversicherung?


Ja! An einer Autoversicherung kommt niemand vorbei, der sein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen fahren möchte. Sie ist ein Muss und gehört zu den Pflichtversicherungen in Deutschland. Ohne eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) kann man sein Fahrzeug weder bei der Zulassungsstelle für den öffentlichen Straßenverkehr anmelden, noch darf man auch nur einen Meter auf einer öffentlichen Straße fahren. Die eVB-Nummer setzt sich aus sieben Zeichen – Ziffern und / oder Buchstaben – zusammen.

Welche Leistungen umfasst die Autoversicherung?


Schädigt man als Halter oder Fahrer bei einem Autounfall andere, übernimmt die Auto Haftpflichtversicherung die Folgekosten von Sach-, Personen- und Vermögensschäden der Un-fallgegner. Das ist so, da im Gegensatz zum allgemeinen Schadensrecht beim Kraftfahrzeugschadensrecht nicht der Fahrer, sondern das Fahrzeug versichert ist. Allerdings zahlt die Versicherung nur dann, wenn der Fahrer einen gültigen Führerschein hat und die Fahrt mit dem Wissen und dem Einverständnis des Versicherungsnehmers angetreten ist.

Als weitere Funktion prüft die Autoversicherung als passiver Rechtsschutz die Ansprüche des Geschädigten und weist diese gegebenenfalls auch zurück. Hat man den Zusatzbaustein „Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit“ abgeschlossen, wird die Versicherung einen Schaden auch begleichen, sollte man die Vorfahrt missachtet oder ein andere Unachtsamkeit begangen haben. Hat man diese Option nicht in der Police verankert, kann es unter Umständen geschehen, dass der Versicherer anteilig den Versicherungsnehmer in die Pflicht nimmt und einen Teil des Geldes zurückverlangt.
Wie hoch sollte die Deckungssumme bei der Kfz-Versicherung sein?

Unbedingt wichtig: eine hohe Deckungssumme abschließen! Nicht die Schäden am Fahrzeug können teuer werden, sondern vor allem Personenschäden. Hier kann bei einem unglücklich verlaufenden Unfall die Millionenhöhe schnell geknackt werden. Auch hier gibt es Auflagen. Die gesetzliche Mindestdeckungssumme liegt bei Personenschäden bei 7,5 Millionen Euro, 1.12 Million Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Ver-sicherungsexperten raten aber unbedingt dazu auf die Höchstbeträge von 100 Millionen Euro aufzustocken um auch für den schlimmsten Fall abgesichert zu sein.
Wie berechnen sich die Beiträge der Kfz-Versicherung?

Drei Faktoren spielen hier ein: Alter des Fahrzeugs, Wohnort des Halters und der Schadens-freiheitsrabatt. Welchen Schadenfreiheitsrabatt (SFR) man erlangt, hängt davon ab, wie lange man schadenfrei Auto fährt. Hier gibt es von den Versicherungen Staffelungen. So startet der Fahranfänger bei nach seiner bestandenen Führerscheinprüfung in der SF Klasse ½ und 120 Prozent Beitragssatz für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Je länger er dann unfallfrei auf den Straßen unterwegs ist, desto geringer wird die SF-Klasse und somit der Beitrag. Nach 25 unfallfreien Jahren kann sich der Fahrer über die SF 25 mit nur 25 - 35 Prozent Beitragssatz für die Haftpflicht und dementsprechend niedrigen Beiträgen freuen.

Autoversicherung: Vollkasko oder Teilkasko?


Schäden, die man anderen bei einem Autounfall zufügt übernimmt die Kfz-Versicherung. Aber was ist mit den Beulen, Dellen und Kratzern am eigenen Fahr-zeug? Möchte man diese Schäden nicht aus eigener Tasche zahlen, kann man sich beziehungsweise sein eigenes Fahrzeug auch versichern, nämlich mit einer Kaskoversicherung. Die Kaskoversicherungen kann man quasi als freiwilligen Zusatz zur Kfz-Versicherung sehen. Man unterscheidet zwischen Voll- und Teilkasko.

Was deckt die Teilkaskoversicherung ab?


Hat man ein älteres Auto sollte man prüfen, ob der Versicherungsschutz einer günstigen Teilkasko nicht ausreicht ist. Sie greift bei: Glasbruch, Brand, Explosion, Diebstahl, Schmor-schäden, Hagel- oder Unwetterschäden und Schäden nach einem Wildunfall.
Welche Schäden deckt die Vollkaskoversicherung ab?
Eine Vollkasko schließt den kompletten Versicherungsumfang der Teilkasko ein und dazu noch Schäden, die bei selbstverschuldeten Unfällen oder durch Vandalismus entstehen. Dieses recht kostspielige Rundum Paket lohnt sich vor allem bei Neuwägen und sehr teuren Autos. Achtung: Für geleaste Autos oder finanzierte Wägen ist die Kfz-Vollkaskoversicherung Vorschrift.

Lohnt sich eine Selbstbeteiligung bei der Kfz-Versicherung?


Unbedingt! Denn möchte man die Beiträge der Kfz Haftpflichtversicherung so niedrig als möglich halten, sollte man sich für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Da sie bei jedem gemeldeten Fall mitberechnet wird, muss man bei Abschluss dieser Variante aber immer im Hinterkopf haben, dass der Versicherer bei dem einen oder anderen Bagatellschaden gar nicht erst einspringt.
Muss man bei jedem Unfall die Polizei verständigen?

Wird bei einem Autounfall eine Person verletzt oder ist die Rechtslage unklar, muss man auf alle Fälle die Polizei rufen. Bei Bagatellschäden reicht es aus Kennzeichen aller beteiligten Fahrzeuge, sowie die Namen und Adressen aller Betroffenen aufzuschreiben. Zudem emp-fiehlt es sich den Unfallplatz und die Schäden von allen Seiten zu fotografieren. Die meisten Versicherer überlassen ihren Versicherungsnehmern zudem Unfallbögen zum Ausfüllen vor Ort, auf denen auch vermerkt ist, dass es sich nicht um ein Schuldanerkenntnis handelt.
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