Von Michael Schreiber, 22.07.2013

Haushaltshilfe Teil 3 Besser auf Rechnung beschäftigen

Eine Haushaltshilfe darf mehrere Minijobs gleichzeitig ausüben. Clevere Arbeitgeber sparen sich viel Arbeit, wenn sie auf Rechnung einstellen.
Haushaltshilfe Teil 3 Besser auf Rechnung beschäftigen

Die Festanstellung einer Haushaltshilfe bedeutet meher Aufwand

Nicht selten haben Arbeitskräfte, die als Haushaltshilfen eingestellt werden, zwei oder mehrere Jobs. Falls Sie eine solche Kraft einstellen, müssen Sie aufpassen, denn bei der Kranken- und Pfelgeversicherung wird der Verdienst zusammengerechnet. Beträgt der zusammengerechnete Verdienst nämlich mehr als 450 Euro, werden Beiträge zur Arbeitslosenversicherung fällig und auch der Fiskus ist nicht mehr mit zwei Prozent Lohnsteuer zufrieden.
Tipp: Sie sollten ihre Haushaltshilfe unbedingt vorher fragen, ob sie nur bei Ihnen arbeitet oder noch einen weiteren Job ausübt.
Eine festangestellte Haushaltshilfe erfordert auch mehr Bürokratie. Sie müssen sie beim Fimanzamt, der Krankenkasse und Unfallversicherung anmelden. Zudem verlangt die Bundesagentur für Arbeit, dass sie für sich eine Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit Saarbrücken, Betriebsnummern-Service (Telefon: 01801 664466) beantragen.

Verdient die Haushaltshilfe gar zwischen 450 und 850 Euro, hat sie einen sogenannten Midijob. Das bedeutet, dass sie als Arbeitgeber ihren Lohn voll versteuern müssen, aber gleichzeitig von der „Gleitzonenregelung“ profitieren. Weil der Fiskus solche Jobs fördert, wird der Arbeitnehmeranteil an den Sozielabgaben nicht in voller Höhe erhoben. Die Bemessungsgrundlage wird mit einer speziellen Formel errechnet. Als Gegenleistung winkt eine Steuerbonus. Viele dürften gut damit fahren, sich Rat von einem fachkundigen Steuerberater einzuholen.

Weniger Steuern zahlen

Clevere Hausherrn beschäftigen ihre Haushaltshilfe daher auf Rechnung. Da die Arbeitskraft so auf sebstständiger Basis bei Ihnen arbeitet, übernimmt der Staat bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro 20 Prozent der Lohnkosten als haushaltnahe Dienstleistung. Sie müssen bei Ihrer Einkommenssteuererklärung nur Abrechnungsbelege und Überweisungsträger vorlegen. Maximal winkt ein Steuerrabatt von 4.000 Euro.

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Michael Schreiber.

Suchen Sie ein bestimmtes Thema?

Artikel Suchen

Oder schreiben Sie mir einfach, wenn Sie eine Frage haben.

Mail

Ich freue mich auf eine Mail von Ihnen

» Autoren von geldsparen.de

Leserkommentare

noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben

Name*

Email*

Überschrift*

Kommentar

Ziffernfolge
hier eingeben:
neu laden


*Pflichtfelder

 

Foto: Colourbox.de ID:3910

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (täglich)

Ich erkläre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Geld Pagename: haushaltshilfe-besser-auf-rechnung-beschaeftigen(3910)