Von Brigitte Watermann, 06.04.2016

Steuererklärung Elster Steuererklärung immer beliebter

Die Steuererklärung zählt nicht zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen? Mit unseren Tipps werden Sie ruckzuck fertig. Serie Teil 2: Die Online-Steuererklärung Elster:
elster

Mit Elster - der elektronischen Steuererkl√§rung - wurden 2015 18,5 Millionen Steuererkl√§rungen ans Finanzamt √ľbermittelt

Die elektronisch erledigte Einkommensteuerkl√§rung Elster liegt im Trend: F√ľr 2014 wurden bereits 18 Millionen Erkl√§rungen auf dem Online-Kanal eingereicht – von 27 Millionen insgesamt. Die Finanzverwaltung h√§lt im Internet unter www.elsteronline.de eine kostenlose Steuersoftware f√ľr jedermann parat. Sie m√ľssen sich f√ľr den Service online registrieren und sich – in der kostenlosen Variante – eine Zertifikatsdatei herunterladen.

Unser Tipp: Die Finanz√§mter stellen in Aussicht, dass sie online erhaltene Steuererkl√§rungen z√ľgiger abwickeln. Hoffen Sie also auf eine ansehnliche Erstattung und m√∂chten Sie schnell Ihr Geld zur√ľck, sollten Sie den Online-Weg w√§hlen. Ob es dann tats√§chlich schneller geht, verraten die Finanzbeh√∂rden jedoch nicht. Es komme wohl darauf an, bei welcher Finanzbeh√∂rde Sie Ihre Erkl√§rung abgeben.

Wer trotz allem offline arbeiten m√∂chte, muss sich die Formulare bei seinem √∂rtlichen Finanzamt besorgen oder kann sie sich auch aus dem Internet herunterladen unter www.steuerliches-info-center.de – und dann h√§ndisch ausf√ľllen.

Vorausgef√ľllte Steuererkl√§rung – bequem, aber t√ľckisch

Bereits seit Beginn 2014 offeriert die Finanzverwaltung online zus√§tzlich die bereits vorausgef√ľllte Steuererkl√§rung. Klingt bequem und nach Arbeitsersparnis. Mit einem kostenlosen Zertifikat k√∂nnen Sie sich √ľber das Elster-Portal¬† registrieren und f√ľr den Datenabruf freischalten lassen. Anschlie√üend lassen sich alle beim Finanzamt √ľber Sie gespeicherten Daten abrufen – und k√∂nnen direkt in die elektronische Steuererkl√§rung √ľbertragen werden. Sie haben also kein l√§stiges abtippen etwa von Krankenkassendaten, Riestervertr√§gen oder Lohnsteuerbescheinigungen mehr vor sich, da diese Daten √ľblicherweise dem Finanzamt auch elektronisch gemeldet worden sind. Doch bleiben Sie trotzdem vorsichtig und schauen Sie die Daten gut an.

Unser Tipp: Die vorausgef√ľllten Angaben k√∂nnen auch Fehler enthalten, daher sollten Sie den Daten nicht einfach vertrauen, sondern sie gegenchecken. Steuerspartipps vom Fiskus sollen Sie nicht erwarten.

Ganz automatisch geht die Einkommensteuererkl√§rung nat√ľrlich sowieso nicht. Denn Ihre Werbungskosten f√ľr den Beruf, die Zahlungen f√ľr Handwerker oder die Putzfrau im vergangenen Jahr kennen nur Sie selbst – daher m√ľssen Sie sie auch selbst angeben. Denn vor allem mit diesen und weiteren Eingaben k√∂nnen Sie eine Steuerr√ľckerstattung einheimsen.

Hier lesen Sie mehr zu Teil 1 unserer Serie Steuererkl√§rung - wer √ľberhaupt eine Steuererkl√§rung abgeben muss.

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