Wertgegenstände vor Einbrechern mit Tresoren schützen? Warum günstige Angebote teuer sein können und wie Sie einen wirklich guten Safe erkennen.
Einbrecher Tresor

Ein Einbruch kann leicht zum Albtraum werden

Weit über 100.000 mal schlugen laut Polizeigewerkschaft Einbrecher im Jahr 2012 zu - im Vergleich zum Jahr 2008 eine Zunahme um fast 30 Prozent. Kein Wunder! Denn meist werden Diebe auch schnell fündig. Oft liegen Schmuck und Wertgegenstände einfach offen herum, in anderen Fällen werden Wertsachen an den üblichen Orten gehortet, wie der Wäscheschublade oder unter dem Bett. Ein guter Schutz für Kostbarkeiten könnte ein Tresor sein. Leider haben Tests ergeben, dass so manches Billigprodukt vom Profi in Sekunden geknackt werden kann. Wer Wertgegenstände sicher aufbewahren will, sollte deswegen beim Kauf auf Folgendes achten:

Achtung bei Safe-Angeboten

Tresore aus dem Baumarkt gibt es schon ab rund 25 Euro. Leider sind diese Angebote alles andere als Schnäppchen! Denn halbwegs engagierten Kriminellen halten sie kaum stand. Im übelsten Fall ist ein schlechter Safe sogar unsicherer als gar keiner – denn Einbrecher knacken ihn nicht nur mit links, sie finden darin auch alle interessanten Wertgegenstände des Haushalts fein säuberlich gesammelt an einem Fleck. Experten nennen die Billigtresore deswegen oft auch nur "Blechspardosen". Bei einigen der einfachen Safes reicht schon ein gezielter Hammerschlag zum Knacken.

Security-Siegel für Tresore

Wer selbst einen Tresor kaufen möchte, sollte unbedingt auf Prüfsiegel wie "VdS" oder "ECB-S" auf der Rückwand des Safes achten. Leider haben diese auch ihren Preis: Ein geprüftes Safe-Modell kostet in der Regel mehrere hundert Euro. Langfristig wird sich die Investition jedoch lohnen. Denn ein Tresor kann zu Rabatten bei der Hausratversicherung führen, dazu sollte aber unbedingt VOR einem Kauf geklärt werden, ob der Safe auch den Bedingungen der jeweiligen Gesellschaft entspricht. Eine Überprüfung durch einen Vertreter der Versicherung vor Ort empfiehlt sich auch bei geerbten oder bereits von Vorbesitzern eingebauten Stücken, denn die Anforderungen an Tresore sind stark gestiegen und alte Safes sind nach heutigen Maßstäben meist nicht mehr sicher genug. 

Bares auf die Bank

Wird bei einem Überfall die Öfnnung eines Tresors mit Waffengewalt erpresst, hilft auch der beste Tresor nicht. Wirklich große Werte sollten deswegen lieber außerhalb des Hauses in einem Bankschließfach gelagert werden, das die Institute ab 30 Euro im Jahr anbieten. Größere Mengen an Bargeld gehören da aber sicher nicht hin, denn neben den anfallenden Jahresgebühren würden Kunden zusätzlich noch auf Zinsen verzichten und so doppelt bezahlen. Tagesgeldkonten sind da für Bares die lohnenswertere Alternative. Denn über das Geld kann schnell verfügt werden und über die Einlagensicherung sind mittlere Beträge auf solchen Konten auch verhältnismäßig krisensicher aufbewahrt.

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Leserkommentare

 

12.08.2013 22:59 Uhr
Leo78: Die Zinsen
auf Tagesgeld sind ja momentan auch so hoch, da entgeht einem mit Bargeld ja wirklich viel - lol! Leute, die ihr Geld oder Edelmetalle zuhause aufbewahren, tun dies ja gerade deshalb, weil das Geld bei den Banken nicht mehr sicher ist. Allerdings sollte man beim Tresor wirklich nicht sparen. Das wäre am falschen Ende gespart, denn im Schadensfall hat man einen Totalverlust. Lieber mehr Geld ausgeben!

22.05.2013 13:23 Uhr
Vincent: von Wegen....
von wegen.....das Geld bei der Bank zu lagern ist inzwischen unsicherer als zuhause. Die Einlagensicherung ist nur eine Absichtserklärung ohne jegliche Rechtsverbindlichkeit. Ausserdem reicht in dem sog. "Einlagensicherungsfonds" höchstens für die Insolvenz einer mittelgroßen Bank. Bei mehreren Banken ist das Geld weg...also: glaubt den Banken und der Regierung nicht alles!


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