Von David M├╝hlfeld, 08.08.2013

Das Recht wird teurer Geb├╝hren f├╝r Anwalt und Notar steigen

F├╝r einen Anwalt oder einen Notar m├╝ssen Sie seit 1. August tiefer in die Tasche greifen. Die Geb├╝hren steigen. Manches wird aber auch billiger.
Das Recht wird teurer: Geb├╝hren f├╝r Anwalt und Notar steigen

Wer einen Anwalt oder Notar braucht, muss seit 1. August 2013 mehr bezahlen

Die Geb├╝hren f├╝r einen Anwalt steigen um etwa 12 Prozent. Bei einem Strafverteidiger – den Sie hoffentlich nie brauchen werden – m├╝ssen Sie zuk├╝nftig mit rund 19 Prozent mehr rechnen. Mit der Anhebung dieser Geb├╝hren erhalten nun auch Dolmetscher, Sachverst├Ąndige, ehrenamtliche Richter und Zeugen mehr Geld.

Was darf der Anwalt nun berechnen?

Zwei Beispiele: Macht Ihr Anwalt beispielsweise eine Forderung von 3.000 Euro au├čergerichtlich geltend, stehen nun 261 Euro auf der Rechnung, fr├╝her w├Ąren es 245 Euro gewesen. Brauchen Sie einen Anwalt, um 10.000 Euro einzuklagen, und nimmt dieser einen Gerichtstermin wahr, werden 725 Euro statt wie bisher 631 Euro f├Ąllig.

Auch zuk├╝nftig wird f├╝r gew├Âhnlich der sogenannte Gegenstandswert ma├čgeblich f├╝r die H├Âhe des Anwaltshonorars sein. Anw├Ąlte k├Ânnen aber unterschiedliche Geb├╝hrens├Ątze geltend machen. Die reichen vom 0,3-fachen bis hin zum 3,5-fachen Satz – je nach T├Ątigkeit. Zu finden ist die gesamte Geb├╝hrentabelle als Anlage 2 zum Rechtsanwaltsverg├╝tungsgesetz (RVG).
Tipp: Manch Rechtsstreit kann langwierig sein. Eine Rechtschutzversicherung, die bereits ab rund 140 Euro im Jahr zu haben ist, kann sich daher lohnen. Denn werden Sie in einen Rechtsstreit hineingezogen, zum Beispiel nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall, m├╝ssen Sie das Geld erst mal vorstrecken – ob Sie Recht bekommen oder nicht.

Um wie viel teurer wird es beim Notar?

Auch beim Notar wurden die Geb├╝hren angehoben, aber auch hier ist ebenfalls entscheidend, was Sie brauchen. Die Beurkundung eines Kaufvertrags kostet nun mindestens 120 Euro. Ein Testament beurkunden zu lassen, kommt mindestens auf 60 Euro. Einfache T├Ątigkeiten, etwa die Beglaubigung von Unterschriften, werden hingegen g├╝nstiger.

Die Geb├╝hrenanhebung ist lange ausgeblieben: "Wir freuen uns sehr, dass die seit 26 Jahren unver├Ąnderten Notargeb├╝hren moderat angepasst werden", sagt Timm Starke, Pr├Ąsident der Bundesnotarkammer. Anw├Ąlte mussten fast 20 Jahre darauf warten.┬á

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