Max Gei├čler
Ein Beitrag von Max Gei├čler, 23.06.2015

Kreditkarte Manche Kreditkarten auf Guthabenbasis gibt Kredit

Bankkunden mit geringem Einkommen sind auf Prepaidkarten angewiesen. Clevere besorgen sich eine Kreditkarte, die auch ins Minus geht.
Kreditkarte: Teilzahlung vermeiden

Teilzahlungen sollte man bei Kreditkarten vermeiden, auch wenn es wie ein Diamant sehr verlockend klingt

Shoppen mit Kreditkarte oder Geldabheben auf Pump ist f├╝r Sch├╝ler, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen oft nicht m├Âglich. Denn Banken haben die Vergabe von Dispokrediten und Kreditkarten streng reglementiert. Einen Ausweg bieten sogenannte Prepaidkarten. Anders als klassische Kreditkarten funktionieren diese Karten nur auf Guthabenbasis, sie k├Ânnen nur in Ausnahmef├Ąllen ├╝berzogen werden. Um die Kreditkarte nutzen zu k├Ânnen, muss man vorab Geld auf das Kreditkartenkonto einzahlen. Ansonsten funktionieren Prepaidkarten analog zu klassischen Kreditkarten: Man kann mit ihnen in Gesch├Ąften, Restaurants, Tankstellen und im Internet bezahlen, dar├╝ber hinaus kann man Fl├╝ge buchen und im In- und Ausland Geld abheben.
Vorteil: Viele Prepaidkarten erfordern keine Schufa-Auskunft. Selbst mit ungen├╝gender Bonit├Ąt k├Ânnen Sie diese Kreditkarte bekommen.

Prepaidkarten mit einigen Manko

Allerdings ist nicht alles Gold, was gl├Ąnzt. Viele Prepaidkarten bescheren auch Nachteile. So kann die Buchung von Mietwagen oder Hotelzimmern Probleme bereiten, da die Kreditkarte auf Guthabenbasis h├Ąufig nicht als Sicherheit akzeptiert wird. Viele Unternehmen verlangen klassische Kreditkarten mit Kreditfunktion. Auch das Bargeldziehen am Automaten kann d├╝rftig ausfallen, da die H├Âhe der Auszahlungen h├Ąufig gedeckelt ist. Zudem berechnen Banken Geb├╝hren.
  • Die Payango Kiscard der Landesbank Berlin fordert zum Beispiel 2,50 Euro f├╝r jede Abhebung im Inland. Im Ausland fallen 1,50 Euro an.
  • Die Prepaidkarte der Unicredit Bank verlangt f├╝r Abhebungen an fremden Geldautomaten sogar f├╝nf Euro Geb├╝hr. Au├čerdem zahlen ├╝ber 18j├Ąhrige pro Aufladevorgang auf die Kreditkarte jeweils 1 Euro.
Geldsparen-Tipp: Einen ├ťberblick ├╝ber die Kosten von Prepaid-Kreditkarten zeigt Ihnen unser Prepaid-Kreditkarten Vergleich.
 

Welche Prepaidkarte empfiehlt sich?

  • Weltweit einsetzbar ist die die ADAC Clubmobil-Karte. Die Prepaidkarte verzichtet au├čerhalb Deutschlands auf Abhebegeb├╝hren, au├čerdem erh├Ąlt man beim Tanken ein Prozent Rabatt auf jede Tankf├╝llung. Eine Schufa-Auskunft ist f├╝r diese Kreditkarte ebenfalls nicht n├Âtig.
  • Mit Guthabenbasis arbeitet auch die Prepaidkarte von W├╝stenrot. Mit dem Girokonto Top-Giro ist eine Prepaidkarte von Visa erh├Ąltlich, die keine Jahresgeb├╝hr kostet und mit der man 12mal im Jahr kostenlos Geld im Inland ziehen kann. Nachteil: H├Ąufigere Abbuchungen kosten 99 Cent je Vorgang.


Klassische Kreditkarte auf Prepaidbasis

Klassische Kreditkarten von ING-Diba, Consorsbank und Mittelbrandenburgischer Sparkasse sind ebenfalls als Prepaidkarten erh├Ąltlich. Diese Kreditkarten an das Girokonto gekoppelt und bei ausreichender Bonit├Ąt mit entsprechendem Kreditrahmen ausgestattet. Bei geringem Einkommen oder geringer Bonit├Ąt k├Ânnen Sie das Girokonto aber auch ohne Dispokredit beantragen. Stimmt die Bank zu, erhalten Sie in der Regel eine Kreditkarte, allerdings h├Ąufig ohne Kreditrahmen. Eine Ausnahme macht die ING-Diba. Das Girokonto-Student erm├Âglicht einen Dispokredit bis 500 Euro. Da die zum Girokonto geh├Ârende Visacard den Dispokredit ausnutzen kann, darf der Student die Kreditkarte bis zur Verf├╝gungsgrenze ins Minus treiben.
Geldsparen-Tipp: Die Mittelbrandenburgische Sparkasse bietet die Kreditkarte Visa Basis. Diese Prepaidkarte arbeitet mit klassischer Guthabenfunktion, greift aber im Notfall auf den Disporahmen des Girokontos zur├╝ck. Das bedeutet: Fallen mehrere Abbuchungen zeitlich zusammen, geht die Kreditkarte ins Minus und ├╝berbr├╝ckt finanzielle Engp├Ąsse.
 
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Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de k├╝mmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor t├Ątig.

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