Birgit M√ľller
Ein Beitrag von Birgit M√ľller, 16.09.2015

Onlinebanking Die TAN-Liste war gestern

iTan, mTan, pushTan und jetzt noch BestSign von der Postbank - die Banken stellen immer neue Methoden f√ľr das Onlinebanking vor. Welche Verfahren es gibt:
Onlinebanking Die TAN-Liste war gestern

Sicherheitsl√ľcke: In √∂ffentlichen Verkehrsmitteln eine Papier-TAN-Liste aus dem Rucksack holen

Fast jeder zweite Bundesb√ľrger erledigt seine Bankgesch√§fte bequem von zu Hause aus, laut Daten der Postbank. Auch das Smartphone wird dabei immer beliebter, um die √úberweisung, die √Ąnderung des Dauerauftrages oder eine Lastschriftr√ľckgabe einzutippen.
Um diese Vorg√§nge zu best√§tigen, ben√∂tigt der Kontoinhaber die sogenannte Transaktionsnummer, kurz TAN. Diese Passw√∂rter werden auf Listen gedruckt und ersetzen die Unterschrift f√ľr jeweils einen dieser Vorg√§nge. Doch Onlinebanking soll vor allem eines sein - einfach und bequem. Das L√§stige an den Listen ist jedoch, dass man sie immer dabei haben muss, um seine Bankgesch√§fte unterwegs zu erledigen. Die TAN-Liste in der Handtasche ist zudem ein Sicherheitsrisiko - was wenn die Liste geklaut wird? In der S-Bahn - wie oben im Bild - m√∂chte man die Liste ebenso nicht auspacken.¬† So gibt es immer wieder neue, einfachere und vor allem sicherere Methoden - wobei jede Bank selbst entscheidet, welches dieser Verfahren sie zu Verf√ľgung stellt:¬†
mobileTAN, mTAN oder SMS-TAN
Hier erh√§lt der Kontoinhaber eine SMS auf sein Handy, nachdem er seine √úberweisung fertig eingetippt hat. Das ist praktisch. Wer jedoch nur ein Ger√§t f√ľr seine Bankgesch√§fte und die √úbermittlung der mTAN benutzt, also auf dem Smartphone die Daten eingibt und sich auf das gleiche Ger√§t auch die TAN schicken l√§sst, l√§uft Gefahr, von Hackern ausgesp√§ht zu werden. Wer dieses Verfahren so nutzt, dass er die Daten am PC eingibt und sich die TAN¬†aufs Handy schicken l√§sst, ist sicherer. Denn wer hat schon zwei Handys dabei, um die Vorg√§nge zu trennen. Um dieses Problem zu l√∂sen, bieten Banken wie die¬† ING-Diba eine zweite App an, namens SmartSecure. Somit kann auch ein und dasselbe Ger√§t f√ľr beides genutzt werden. Achten Sie darauf, dass der Service bei Ihrer Bank kostenlos ist.

ChipTAN
Hier gibt es ein spezielles Chipger√§t, welches in¬†Kombination mit der Girokarte TANs zur Legitimation erzeugt. Das handfl√§chengro√üe Ger√§t gilt als besonders sicher f√ľr den Kunden, da die TAN lediglich auf dem Display erscheint, funktioniert aber nicht immer einwandfrei. Eigens eingerichtete Hotlines der Banken zur L√∂sung von Problemen machen das ChipTAN-Verfahren nicht attraktiver, zudem sind die Ger√§te meist nicht umsonst. ¬†

BestSign
BestSign ist ein neues Verfahren, welches es bislang nur bei der Postbank gibt. Hierf√ľr ben√∂tigt der Kunde neben seiner Kontonummer und seiner Onlinebanking-Geheimzahl noch eine App f√ľr das Smartphone. Die Postbank hat die App "Finanzassistent" getauft, welche es f√ľr iOS- und Android-Ger√§te gratis gibt. Heruntergeladen muss die Postbank die App f√ľr den Kunden freischalten, dann kann es losgehen. Wird eine Summe im Onlinebanking der Postbank √ľberwiesen, sendet die Bank die Empf√§ngerkontonummer und den Betrag aufs Smartphone. Der Kunde pr√ľft die Daten somit erneut und gibt diese per Geheimzahl oder Fingerabdruck frei - wobei es diesen Fingerabdruck-Sensor nur auf neueren Smartphones gibt, wie dem iPhone ab Modell 5S oder dem Samsung Galaxy S6. "Der Computer der Kunden dient nur noch als Zugang f√ľr das Online-¬≠Banking", sagt Mobile-¬≠Banking-¬≠Experte Dennis Raabe von der Postbank. "Dieses Verfahren ist so sicher wie die chipTAN, erspart dem Kunden aber die Eingabe der Transaktionsdaten am Ger√§t", ist er √ľberzeugt. Dadurch sollen auch Dritte nicht in Besitz der TAN gelangen, auch wenn sich ein Trojaner auf dem Rechner eingenistet hat. Wer kein Smartphone hat, kann auch einen USB-¬≠Sticks bei der Postbank f√ľr seinen Computer bestellen. Dieser ist jedoch nicht ganz billig - ab 29,90 Euro plus mindestens 3,90 Euro Versand.

photoTAN
Beim photoTAN-Verfahren hat der Bankkunde ebenfalls ein spezielles Ger√§t Zuhause liegen oder ein Smartphone samt photoTAN-App. Nach eintippen der √úberweisungsdaten wird ein Code auf dem Bildschirm angezeigt - √§hnlich eines QR-Codes. Diesen scannt man entweder mit dem Ger√§t, f√ľr das zum Beispiel die Comdirect 14,90 Euro verlangt, oder mit der App, um sich die¬†TAN anzeigen zu lassen. Diese gibt man dann zur Freigabe der √úberweisung ein. Das photoTAN-Verfahren hat zum Beispiel die Commerzbank, die Comdirect, die Deutsche Bank und die Norisbank im Programm. Auch hier sollte der Bankkunde bei √úberweisungen √ľber das Smartphone aufpassen, wenn er gleichzeitig die photoTAN mit dem Ger√§t empf√§ngt.¬†

pushTAN
Vor allem bei den Sparkassen, der ING-Diba oder der DKB, ist das pushTAN-Verfahren weit verbreitet. Daf√ľr muss sich der User die von der Bank zur Verf√ľgung gestellte pushTAN-App auf sein Smartphone laden.
Nach jeder √úberweisung kann man dar√ľber eine TAN anfordern und eingeben. Allerdings darf bei der pushTAN-App das grunds√§tzliche App-Risiko nicht vergessen werden: Auf Android-Smartphones lassen sich Apps theoretisch hacken. Der Vorteil der pushTAN-Methode ist die erh√∂hte Sicherheit durch ein zweites Passwort, welches sich allerdings der Kunde wiederum merken muss, um die App √ľberhaupt √∂ffnen zu k√∂nnen.
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