Florian Junker
Ein Beitrag von Florian Junker, 01.12.2014

Girokonto Vergleich Die 5 häufigsten Kostenfallen beim Girokonto

Das teuerste an einem Girokonto sind oft die Gebühren und Sonderentgelte. Hier finden Sie die fünf häufigsten Kostentreiber und günstigere Alternativen.
Girokonto Vergleich Die 5 häufigsten Kostenfallen beim Girokonto

Statt die Augen vor den Bankgebühren zu verschließen, kann man zu einer kostenlosen Bank wechseln

Kennen Sie den Preis Ihres Girokontos? Meist nicht, denn oft sind die tatsächlichen Kosten auf den ersten Blick nicht zu erkennen. "Als Kunde haben Sie das Recht, von Ihrer Bank eine detaillierte Aufgliederung der Kosten, zum Beispiel zu Zins- und Entgeltsätzen, zu verlangen" und brauchen Abbuchungen im Paket - getarnt als Kontoführungsgebühr - nicht hinnehmen, informiert die Verbraucherzentrale Hessen. Sie empfiehlt zumindest stichprobenartig von Zeit zu Zeit nachzuprüfen, ob die Höhe der Pauschalsätze zutreffend ist und die Kosten in Ordnung gehen.

Girokonto-Vergleich - diese Kosten berechnet die Bank

Manche Institute kassieren zum Beispiel jedes Mal bei der Ausführung von Daueraufträgen ab, andere verlangen erstaunliche Gebühren für Kopien eines Kontoauszugs. Halten Sie die Kosten für überhöht, legen Sie Widerspruch bei der Bank ein. Bekommen Sie keine Ermäßigung und die Kosten kommen Ihnen unverhältnismäßig vor, können Sie als Verbraucher die zuständige Schlichtungsstelle anrufen, ohne zusätzliche Kosten. Hilft das auch nicht, sollten Sie sich genau überlegen, ob es sich lohnt, weiter zu streiten: "Der Weg zum Anwalt sollte jedoch nur gewählt werden, wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht", raten die Verbraucherschützer, "eine einfachere - und zuweilen preiswertere - Lösung des Konfliktes ist bei besonderer Sturheit des Instituts das Wechseln der Bank." Achten Sie dabei aber auf Ihre individuellen Kosten für ein Girokonto, die abhängig von der Nutzung sind.
Die fünf häufigsten Girokonto-Kosten-Fallen:
1. Mindesteingang
Kontoführung ohne Kosten gewähren viele Banken nur bei einem Mindestgeldeingang. Wird der nicht erreicht, fallen Gebühren an. Es gibt aber, wie man in unserem Girokonto-Vergleich sehen kann, immer wieder Angebote ohne Kontoführungsgebühr unabhängig vom Mindestgeldeingang, wie etwa das Girokonto der DKB.

2. Teure Automaten
Vorsicht bei der Bargeldversorgung am Automaten, denn gerade auf Reisen kann das schnell Kosten in zweistelliger Höhe verursachen. Auch zu Hause ist das Geld ziehen an manchen Automaten teuer und nur an speziellen Stellen gebührenfrei. Dass es auch anders geht, beweist zum Beispiel die DAB-Bank. Mit der bei diesem Girokonto enthaltenen MasterCard kann weltweit ohne Kosten Bargeld am Automaten geholt werden.

3. Karten kosten
Spätestens wenn auch der Partner eine eigene Giro- oder Kreditkarte haben soll, kann das bei manchem Girokonto kräftig Gebühren kosten. Wollen in einer Familie Vater und Mutter sowohl eine Girokarte als auch eine Visa- oder MasterCard haben, kann das 50 Euro und mehr an Kosten verursachen. Das gibt es auch günstiger, wie man in unserem Girokonto-Vergleich sehen kann: Zum Beispiel beim Top Giro der Wüstenrot. Hier sind EC- und Kreditkarten auch für beide gebührenfrei.

4. Dispozins
Auch ein günstiges Girokonto wird teuer, wenn es öfter ins Minus rutscht und hohe Dispozinsen verlangt werden. Ist das bei Ihrer Familie der Fall, sollte bei der Auswahl ein Girokonto mit möglichst günstigem Dispozinssatz bevorzugt werden, etwa das der ING-Diba mit 7,85 Prozent Dispozins. Noch günstiger laut unserem Girokonto-Vergleich kann ein Abrufkredit oder auch Rahmenkredit sein, der bei der ING-Diba ab 6,43 Prozent angeboten wird.

5. Guthabenzins
Auch entgangene Zinsen sind unter dem Strich Kosten. Wer regelmäßig höherer Beträge auf dem Girokonto ansammelt, sollte die besser auf einem extra Tagesgeldkonto parken. Denn das wird in der Regel erheblich besser verzinst als ein Girokonto, zum Beispiel bei der Sparkassentochter 1822direkt mit 1,3 Prozent im Jahr.

Mit dem Geldsparen-Girokonto-Vergleich können die tatsächlichen Kosten verglichen werden, die für Ihre Nutzung in Zukunft entstehen. Nicht selten finden Sie im Girokonto-Vergleich Angebote, die im Jahr hundert und mehr Euro weniger kosten als Ihr jetziges Girokonto.
  Anbieter Ertrag pro Jahr
Sie sparen pro Jahr 
 
1.
+6,10 € 
87,75 gespart
2.
+5,34 € 
86,99 gespart
3.
+4,58 € 
86,23 gespart
Datenstand: 07.12.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Jetzt zum Geldsparen Newsletter anmelden!

Liebe Leserinnen und Leser,

Florian Junker mein Name ist Florian Junker. Bei geldsparen.de bin für Geldanlage sowie Bauen und Wohnen zuständig. Als dreifacher Familienvater weiß ich aus eigener Erfahrung, wie praxistaugliche Lösungen aussehen müssen.

Suchen Sie ein bestimmtes Thema?

Artikel Suchen

Oder schreiben Sie mir einfach, wenn Sie eine Frage haben.

Mail

Ich freue mich auf eine Mail von Ihnen

» Autoren von geldsparen.de

Leserkommentare

noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben

Name*

Email*

Überschrift*

Kommentar

Ziffernfolge
hier eingeben:
neu laden


*Pflichtfelder

 

Foto: Colourbox.de ID:5598

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (täglich)

Ich erkläre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Geld Pagename: kosten(5598)