Von Horst Peter Wickel, 24.03.2011 (Aktualisiert 26.08.2015)

Sportunfälle Risiko Freizeitsport

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland 1,5 Millionen Menschen beim Freizeitsport, alle zwanzig Sekunden einer. Wie Sie sich und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen schützen können.
Unfall Versicherung Sport Verein
Freizeitsportler sind nicht gesetzlich unfallversichert. Immerhin kommt es pro Jahr zu rund 1,5 Millionen Sportunfällen – die meisten davon verlaufen zum Glück glimpflich. Bei einem Sportunfall in der Freizeit zahlen die Krankenkassen zwar die Behandlung, aber die gesetzliche Unfallversicherung zahlt für Folgeschäden nichts.
 
Lohnfortzahlung bei Freizeitsportlern

Wer in seiner Freizeit beim Sport einen Unfall erleidet, hat Anspruch auf Lohnfortzahlung. Wie bei anderen Erkrankungen muss der Arbeitgeber sechs Wochen lang den Lohn weiter zahlen und danach gibt es Krankengeld. Ausnahme: Wenn der Unfall bei einer besonders gefährlichen Sportart geschieht, die für den betreffenden Arbeitnehmer mit unbeherrschbaren Risiken und einer besonders hohen Verletzungsgefahr verbunden ist. Ob eine solche Einschränkung im Einzelfall vorliegt, ist in der Regel heftig umstritten und wird meist von den Gerichten entschieden.

Private Unfallversicherung zahlt

Für schwere Folgeschäden eines Sportunfalls in der Freizeit zahlen private Unfallversicherungen. Der Beitrag richtet sich unter anderem nach der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Nach Angaben von Stiftung Warentest gibt es sehr guten Schutz mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro ab etwa 100 bis 150 Euro pro Jahr. Risiko- und Extremsportarten sind allerdings in der Regel ausgeschlossen, so zum Beispiel Fallschirmspringen oder Autorennfahren. Ob Unfälle bei der eigenen Sportart mitversichert oder ausgeschlossen sind, sollten Freizeitsportler mit ihrem Versicherer klären. Bianca Boss, Beraterin beim Bund der Versicherten (BdV), empfiehlt: „Ist sich der Verbraucher unschlüssig, ob sein Hobby mitversichert ist, sollte er die Frage an die Versicherung richten und eine schriftliche Bestätigung der Mitversicherung anfordern.“

Auf weitere Lücken beim Versicherungsschutz machen Verbraucherschützer aufmerksam. So weist Stiftung Warentest darauf hin, dass Versicherer oft nicht zahlen, wenn es zu Unfällen aufgrund von Bewusstseinsstörungen, zum Beispiel durch Medikamente oder Kreislaufprobleme, kommt. Und BdV-Beraterin Boss mahnt: „Hobbytaucher sollten darauf achten, dass tauchtypische Gesundheitsschäden auch ohne Unfallereignis mitversichert sind.“

Unfallversicherung

Optimal versichert sein

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