Von Brigitte Watermann, 08.11.2013

Geldanlage fĂŒr Kinder Das eigene Depot fĂŒrs Kind

Wertpapierdepots gibt es auch fĂŒr Kinder. Eltern und Großeltern können darin bequem mit Fonds fĂŒr die spĂ€tere Ausbildung der Sprösslinge sparen.
Geldanlage fĂŒr Kinder: Das eigene Depot fĂŒrs Kind

Geldanlage fĂŒr Kinder: FĂŒr den Nachwuchs gibt es auch Depots

Eine gute Ausbildung ist nicht ganz billig – ein Studium etwa kostet gut und gerne 40.000 Euro oder noch mehr, wenn es einen Auslandsaufenthalt umfassen soll. Eltern sind daher gut beraten, sich frĂŒhzeitig darĂŒber Gedanken zu machen, wie sie fĂŒr ihren Nachwuchs Geld ansparen können.

Auch unter Steuergesichtspunkten kann es sich lohnen, dass Kinder ihr eigenes Geld haben. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag "Mit den Kindern den Fiskus ausbremsen". Damit aber der Fiskus mitzieht, brauchen Kinder in jedem Fall ein eigenes Wertpapierdepot oder Konto.

Wie eröffnen Eltern fĂŒr ihr Kind ein Depot?

Die Eröffnung ist bei zahlreichen Banken, Direktbanken und Sparkassen unter Vorlage der Geburtsurkunde und Angabe der Steueridentifikationsnummer des Kindes unproblematisch möglich. Auch die Eltern mĂŒssen sich natĂŒrlich ausweisen – und bei Direktbanken das Post-Ident-Verfahren durchlaufen. Denn sie bekommen zunĂ€chst einmal den Kontozugang und die VerfĂŒgungsberechtigung. Die Kinder selbst dĂŒrfen erst aktiv werden und handeln, wenn sie volljĂ€hrig geworden sind.

Kostenlosdepots sparen auf lange Sicht eine Menge an GebĂŒhren. Bei Filialbanken sind sie rar, bei Direktbanken dagegen hĂ€ufiger im Angebot. Bei manchen Anbietern ist das Umsonst-Depot uneingeschrĂ€nkt zu haben, bei anderen wiederum an bestimmte Bedingungen geknĂŒpft. Dazu zĂ€hlen zum Beispiel ein bestimmtes Depotvolumen oder das FĂŒhren eines Fondssparplans.

Letztere HĂŒrde ist leicht zu nehmen, denn fĂŒr den langfristigen Vermögensaufbau fĂŒr Kinder sind WertpapiersparplĂ€ne besonders geeignet. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beitrag "Vermögensaufbau fĂŒr Kinder".
Generell kostenlos sind derzeit zum Beispiel das DAB Junior Depot bei der DAB Bank oder das Direkt Junior Depot bei der ING-Diba, ferner die Depots bei Cortal Consors, der DKB, Flatex, Maxblue, S-Broker, Onvista Bank, Targobank, bei der 1822 direkt.

Bei einem Depotwechsel hin zu Cortal Consors gibt es derzeit sogar zwei Prozent Zinsen auf Tagesgeld bis maximal 20.000 Euro, wenn man Wertpapiere im Wert von mindestens 6.000 Euro ĂŒbertrĂ€gt; bei vollstĂ€ndigem DepotĂŒbertrag mit Schließung des alten Depots gibt es sogar drei Prozent auf Tagesgeld.

Unter Nebenbedingungen kostenlos dĂŒrfen Eltern fĂŒr ihre Kinder Depots auch bei Comdirect, Netbank, Postbank oder VW Bank eröffnen:
  • Das Comdirect Junior Depot etwa ist im ersten Halbjahr ohnehin kostenlos, danach muss man einen Wertpapiersparplan laufen haben oder mindestens zwei Mal pro Quartal Wertpapiere kaufen und verkaufen, sonst kostet es 1,95 Euro pro Monat. Aktuell gibt es bei Eröffnung eines Juniordepots bis zu 30 Euro Gutschrift.
  • Das Netbank-Depot ist umsonst ab dem zehnten Trade oder bei FĂŒhrung eines Girokontos mit Gehaltseingang, sonst kostet es 11,90 Euro pro Jahr.
  • Die Volkswagen Bank verlangt zwei Trades pro Jahr fĂŒr ein Kostenlosdepot oder ein Depotvolumen von 10.000 Euro oder das FĂŒhren eines Girokontos.
  • Bei der Postbank muss das Depotvolumen immerhin 50.000 Euro betragen fĂŒr die Umsonst-DepotfĂŒhrung.
Tipp: Allzu forsch und spekulativ dĂŒrfen Eltern bei der Geldanlage fĂŒr ihre Kinder nicht vorgehen. Bestimmte spekulative GeschĂ€fte schließen die meisten HĂ€user fĂŒr Kinderdpots von vornherein aus. Was bei der ausgewĂ€hlten Bank im Detail dazugehört, sollte man vor Depoteröffnung genau abklĂ€ren.

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Leserkommentare

 

04.02.2017 14:20 Uhr
Walter: Depotempfehlung
Ich habe meinem Sohn ein Depot bei finvesto abgeschlossen. Hier habe ich bis zum 18 Jahren keine Depotkosten.


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