Von Brigitte Watermann, 28.12.2014

Neu in 2015 Was sich für Anleger ändert

2015 gibt´s wieder viele Änderungen für Verbraucher. Wir haben für Sie in sechs Teilen die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:
Neu in 2015 Was sich für Anleger ändert

2015 ändern sich die Spielregeln beim Elterngeld, die Einlagensicherung und die Garantieverzinsung

Was sich für Anleger ändert
  • Einlagensicherung: Künftig sollen Kunden bei einer Bankinsolvenz schon binnen sieben Tagen an ihr Geld kommen. Bislang gilt eine Frist von 20 Tagen.
  • Einlagensicherung 2:  Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben ihre eigene Einlagensicherung und gewähren im Pleitefall weiterhin 100 Prozent der Kundeneinlagen. Die Privatbanken senken hingegen ab 2015 ihre Sicherungsgrenze schrittweise ab: Statt 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals, sind dann 20 Prozent pro Kunde sicher - was immer noch Milliardenbeträge sind. Da niemand das glauben kann und es auch nicht nötig ist, sinkt bis 2025 die Sicherungsgrenze bis auf 8,75 Prozent ab. Mindestens bleiben so dann immernoch 437.500 Euro pro Kunde geschützt. Die jeweilige Sicherungsgrenze der eigenen Bank kann beim Bankenverband abgerufen werden.
  • Garantiezins: Nur wer eine neue Lebens- oder Rentenversicherug abschließt, ist davon betroffen - wer schon einen Vertrag hat, nicht. Der Rechnungszins - fälschlicherweise meist Garantiezins genannt - sinkt für Neuabschlüsse auf 1,25 Prozent. Der Garantiezins ist der Zinssatz, mit dem die Kundenbeiträge in jedem Fall verzinst werden. Da die Versicherer immer noch Überschussbeteiligungen auszahlen, liegt die tatsächliche Rendite meist über dem Garantiezinssatz.
  • Anlegerschutz: Mitte 2015 wird das Anlegerschutzgesetz erwartet: Zum Beispiel darf künftig in Bussen und U-Bahnen nicht mehr für Finanzprodukte geworben werden. Plakate mit Genusscheinen, die acht Prozent saubere Rendite versprechen, werden tabu. Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) soll auch künftig Produktprospekte prüfen und darf, wenn sie es für Notwendig erachtet, den Vertrieb des Produktes verbieten. Auch auf Risiken, wie den Totalausfall, soll in den Infoblättern stärker hingewiesen werden. Vermögensanlagen, die sogenannte Nachschusspflichten von Einlagen vorsehen, werden generell nicht mehr zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.
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