Fritz Himmel
Ein Beitrag von Fritz Himmel, 25.05.2016

Riester Investmentfonds Im Zinstief lohnen sich Riester-Fonds

Wenn Sie noch jung sind, sollten Sie nicht zu irgendeinem Riester-Vertrag greifen. Aus einem Fonds-Vertrag lässt sich mehr rausholen - ohne Totalverlust-Risiko.
Riester-Rente: Im Zinstief lohnen sich Riester-Fonds

Oben auf: Mit Riester-Fonds können vor allem junge Sparer gute Renditen erhalten.

Sie sind jung und denken über einen Riester-Vertrag nach? Dann sollten Sie folgendes wissen: Von der anhaltenden Niedrigzinsphase sind auch viele Riester-Verträge betroffen. Aber es gibt verschiedene Varianten mit Riester für die Rente zu sparen. Riestern können Sie auf die klassische Versicherungsart, also mit Zinserträgen, mit einer fondsgebundenen Riester-Rentenversicherung und als Bank- oder Fondssparplan.

Junge Sparer Riestern mit Investmentfonds

Als junger Sparer kann sich für Sie eine Riester-Rentenversicherung mit Fonds lohnen. Denn dann hat ein solcher Riester-Vertrag Zeit, mögliche Kursschwankungen im Laufe der Jahre sicher auszugleichen und so eine gute Rendite abzuwerfen.

"Bis zu einem Alter von 40 Jahren ist das fondsgebundene Riester-Sparen die renditeträchtigste Altersvorsorge", sagt Theodor Pischke von Stiftung Warentest. Das gute dabei: Als Anleger bei einem solchen Riester-Investmentfonds müssen Sie sich vor echten Verlusten, wie Sie sonst direkt an der Börse passieren können, nicht fürchten. Alle Anbieter von Riester-Produkten müssen Ihnen bei Vertragsende mindestens Ihre eingezahlten Beiträge plus aller staatlichen Zulagen zum Rentenbeginn garantieren. Beachten müssen Sie nur, dass Verluste aufgrund eines Produktwechsels während der Ansparphase die Anbieter jedoch nicht auszugleichen brauchen. Wenn Sie also vorzeitig aussteigen bzw. umsteigen wollen, ist auch ein echtes Minus möglich.

Mehrere Tausend Euro Unterschied bei Riester Investmentfonds

Der richtige Vertrag ist jedoch wichtig, um später eine ordentliche Rente zu erhalten. Beispiel einer Berechnung des Analysehauses Franke und Bornberg: Ein 30-jähriger Angestellter mit einem Einkommen von 40.000 Euro brutto schließt einen fondsgebundenen Riester-Vertrag ab.

Er zahlt monatlich den Mindestbetrag von 133,33 Euro ein, den er für die maximale staatliche Förderung der jährlichen 154 Euro braucht und wählt als Rentenbeginn 67 Jahre. Würde er den Vertrag bei der Alten Leipziger oder dem HDI abschließen, könnte der Mann mit einer angenommenen Wertentwicklung von sechs Prozent eine mögliche Rente von 660 Euro im Monat erhalten. Bei der Stuttgarter wären es sogar 670 Euro. Bei einem schlechteren Riester-Anbieter würden laut Testergebnis über 400 Euro im Monat weniger rausspringen.

Mein Tipp: Lassen Sie sich nichts aufschwatzen. Vergleichen Sie erst in Ruhe die Riester-Angebote. Dazu können Sie beispielsweise unseren Riester-Rechner nutzen. Wenn Sie einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, achten Sie darauf, dass immer soviel jährlich in den Riester-Vertrag fließt, damit Sie auch die volle Förderung gutgeschrieben bekommen. Denn die geschenkten Riester-Zulagen sind ein wichtiger Teil der Rendite!

Lese-Tipp: Neben der richtigen Altersvorsorge, sollten Sie sich ebenfalls gegen eine plötzliche Berufsunfähigkeit absichern. Welche Angebote es gibt und was Sie unbedingt beachten müssen, erfahren Sie in unserem Artikel: Die günstigste Berufsunfähigkeitsversicherung finden.
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Leserkommentare

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23.10.2013 14:19 Uhr
avl-investmentfonds.de: Rendite rauf, Kosten runter
Der Hinweis ist absolut richtig, dass die Riester-Sparer ruhig etwas mehr Risiko wagen sollten, um eine gute Rendite zu erzielen. Zumal das Risiko gerade bei Riester-Verträgen wegen der Beitragsgarantie begrenzt ist. Aber das Thema Fonds sollte genau aufgedröselt werden: Man kann mit Fonds sparen im Rahmen einer Riester-Rentenversicherung - und man kann einen reinen Riester-Fondssparplan abschließen. Bei den Kosten unterscheiden sich diese beiden Varianten teils erheblich - außerdem kann man sich beim reinen Riester-Fondssparplan per Discountvermittler die Abschlussprovision sparen. Diese gesparten Kosten landen auf jeden Fall im eigenen Geldbeutel. Viele Grüße, Uwe Lange, AVL Finanzvermittlung


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