Festgeld Vergleich

Spitzen-Zinsen im Festgeld-Vergleich

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Datenstand: 27.05.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Festgeld

Festgeld gehört zu den sichersten Geldanlagen in Deutschland. Anleger profitieren von Zins- und Kapitalgarantien sowie vielen weiteren Pluspunkten:

  • Attraktive Sparzinsen: Festgeld-Zinsen sind viel höher als beim Sparbuch oder Girokonto, bei mehrmonatiger Laufzeit auch deutlich höher als beim Tagesgeld.
  • Wachsender Zinssatz: Je länger Sie Ihr Erspartes anlegen, desto höher ist in der Regel der gewährte Zinssatz. Eine Ausnahme gilt, wenn langfristig sinkende Zinsen erwartet werden. Dann können sich mehrjährige Festgelder geringer verzinsen als kurzlaufende.
  • Zinsgarantie: Die Zinsen sind während der Laufzeit absolut fest. Anders als beim Tagesgeld können sie weder steigen noch sinken – das bedeutet Kalkulationssicherheit für Sparer.
  • Freie Laufzeitenwahl: Dank unterschiedlicher Laufzeiten können Sie den benötigten Sparzeitraum individuell Ihren Wünschen anpassen. Die Laufzeiten reichen von drei Monaten bis hin zu mehreren Jahren.
  • Flexible Anlagesummen: Sie können in der Regel beliebig hohe Beträge als Festgeld anlegen. Bei vielen Banken liegen die Einzahlungsgrenzen im Millionenbereich, manche Institute beschränken die Höhe der Festgeld-Anlagen auf 100.000 Euro.
  • Mehrere Festgelder: Die Eröffnung mehrerer Festgeld-Konten ist bei den meisten Banken kein Problem. Dies ermöglicht das Ersparte in Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten anzulegen.
  • Gebührenfreiheit: Festgeld ist kostenlos.
  • Hohe Sicherheit: Pro Bank und Sparer garantieren Festgeld-Konten die gesetzliche Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro.
  • Schnelle Kontoeröffnung: Ein Festgeld-Konto ist in wenigen Minuten eingerichtet. Einfach den Antrag im Internet ausfüllen, ausdrucken und per Post-Ident-Verfahren Ihre Daten bestätigen lassen. Einige Banken, etwa die ING-Diba oder der Online-Anlageplatz Savedo, ermöglichen Video-Identifikation – das erspart den Weg zur Postfiliale.
  • Kein Wechselkursrisiko: Wird das Festgeld in Euro geführt, besteht kein Wechselkursrisiko für Anleger.

1. Festgeld-Suche: So finden Sie das passende Festgeld

Fast alle Banken bieten Festgeld an. Die eigene Hausbank muss daher nicht unbedingt die besten Konditionen haben. Die besten Zinsen finden Sie mit Hilfe eines umfassenden Konditionenvergleichs. Klicken Sie dazu auf den Geldsparen-Festgeld-Vergleich. Dieser zeigt alle wichtigen Informationen zu einer Vielzahl von Festgeld-Angeboten, zum Beispiel aktuelle Zinsen, Laufzeiten, Zinserträge, Einlagensicherungen und vieles mehr.

Ertragsrechner: Der Festgeld-Vergleich berechnet auch den erwartenden Zinsgewinn. Stellen Sie dazu einfach Ihren Anlagebetrag und die Laufzeit mit Hilfe der Schieberegler ein und klicken dann auf 'Neu berechnen'. Jetzt sehen Sie, wie sich die verschiedenen Festgelder verzinsen und welche Zinsgewinne am Ende der Laufzeit auf Sie warten.

Diese Informationen finden Sie im Geldsparen-Festgeld-Vergleich

  • Anbieter: Bank, Sparkasse oder Kreditinstitut
  • Art der Kondition: ob Online- oder Filial-Kondition und Kontoführungsmöglichkeiten
  • Produktcheck: Unsere Bewertung des Festgeldkontos, fünf Sterne ist die Höchstnote
  • Den individuellen Zinsgewinn: je nach Anlagebetrag und Laufzeit
  • Den Mehrertrag gegenüber dem schlechtesten Festgeld-Anbieter
  • Den aktuellen Festgeld-Zinssatz
  • Die Höhe der Einlagensicherung und welches Land die Kapitalgarantie gewährleistet
  • Den Link zur Bank, um das Tagesgeld direkt zu eröffnen.


Zusätzliche Hintergrundinformationen im Geldsparen-Festgeld-Vergleich

Klicken Sie dazu auf den jeweiligen Festgeld-Anbieter oder auf das 'i' in der Spalte 'Details'. Sie erfahren unter anderen:

  • den Mindest- und den Höchstanlagebetrag
  • ob die Zinsen bei mehrjähriger Laufzeit jährlich ausgeschüttet oder wiederangelegt werden
  • wem das Festgeld offen steht; ob nur Privatpersonen oder auch Firmen
  • ob telefonische Kontoführung möglich ist
  • wie hoch die Einlagensicherung bei diesem Anbieter ist
  • die Telefonnummer des Anbieters
  • Leserkommentare zur Kundenfreundlichkeit der Bank sowie ein Porträt des Anbieters
  • eine exakte Beschreibung des Festgeld-Angebots

2. Festgeld-Zinsen: Auf diese Punkte kommt es an

Festgeld ist eine sichere und kalkulierbare Geldanlage. Aufgrund seiner unterschiedlichen Laufzeiten eignet es sich als sowohl als kurzfristiger Geldparkplatz als auch für mehrjährige Sparvorgänge. So können Sie zum Beispiel Geld für größere Anschaffungen wie ein Auto oder eine neue Küche ansparen, möglich ist aber auch das Ansammeln von Eigenkapital für den späteren Eigenheimkauf. Legen Sie das Ersparte einfach für die gewünschte Zeitspanne an, Sparbetrag und Laufzeit sind frei wählbar.

Zinshöhe: Entscheidend für die Wahl von Festgeld ist die Höhe der Zinsen. Der meiste Zinsgewinn winkt bei hoch verzinstem Festgeld – schließlich ist der Zinssatz während der Laufzeit garantiert. Bedenken Sie aber, dass sich das allgemeine Zinsniveau mit der Zeit ändert. Steigen die Zinsen im Lauf der Zeit an, kann es passieren, dass anfänglich topverzinstes Festgeld nach längerer Laufzeit schlechter rentiert als neue Festgeld-Angebote. Als Faustregel gilt daher: Bei niedrigem, allgemeinem Zinsniveau besser kurze Laufzeiten wählen, bei hohem Zinsniveau langfristig die Topzinsen sichern.

Zinszahlung und Zinseszinseffekt: Festgeld zahlt die angesparten Zinsen am Laufzeitende auf einen Schlag aus. Bei mehrjähriger Geldanlage erfolgen die Zinszahlungen in der Regel jährlich. Allerdings gehen die Banken recht unterschiedlich dabei vor: einige schütten den Zinsertrag jährlich aus, andere sammeln die Zinsen an und überweisen Sie erst am Laufzeitende. Die letztere Variante hat Ertragsnachteile. Da die Zinsen bei Zinsansammlung nicht mitverzinst werden, erzielen Sie keinen Zinseszinseffekt. Festgeld mit Zinsansammlung kann aber aus steuerlicher Sicht interessant sein, zum Beispiel, wenn Ihr Sparerpauschbetrag bereits ausgereizt ist und Sie Kapitaleinkünfte auf spätere Jahre verschieben wollen.

Tipp: Renditevorteile bringt Festgeld mit jährlicher Zinszahlung, denn so können Sie den Zinsertrag wieder anlegen, zum Beispiel als Tagesgeld. Die wiederangelegten Zinsen erzielen einen nicht zu unterschätzenden Zinseszinseffekt, besonders bei hohen Anlagesummen. Beispiele für Festgeld mit jährlicher Zinszahlung sind unter anderem Audi Bank, Bausparkasse Mainz und Deniz Bank.

Unterjährige Verzinsung: Bei längeren Laufzeiten finden sich auch Geldhäuser, die mehrfach im Jahr Zinsen zahlen. Üblich sind quartalsweise oder monatliche Zinsgutschriften, etwa bei der abc Bank, Credit Europa Bank oder VTB Bank. Achten Sie aber darauf, dass häufigere Zinszahlungen keine Zinsabschläge verursachen, denn sonst sinkt die Rendite. Ein Beispiel hierfür ist die VTB Bank, die bei monatlicher Zinsgutschrift die Verzinsung ihres Festgelds um 0,05 Prozent verringert.

Tipp: Lobenswert ist in dieser Hinsicht das Festgeld der Credit Europe Bank. Die niederländische Direktbank gewährt für Laufzeiten von sieben und zehn Jahren Festgeldkonten mit monatlicher Zinszahlung und erhebt darauf keinen Zinsabschlag.

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3. Festgeld-Laufzeit: Fingerspitzengefühl gefragt

Möchten Sie einen größeren Betrag als Festgeld anlegen, sollten Sie bei der Wahl der Laufzeit Fingerspitzengefühl beweisen. Da Festgelder nicht kündbar sind und niemand weiß, wie sich die Zinsen bewegen, kann man sich leicht verspekulieren. Legen Sie Ihr Geld zu lange fest, können steigende Zinsen zu Renditeverlusten führen. Andererseits hätten Sie eine gute Wahl getroffen, wenn die Zinsen während der Laufzeit sinken und Sie hohe Zinsen langfristig festgeschrieben haben.

Sparen Sie nicht auf einen exakten Termin hin, empfiehlt es sich, unterschiedliche Festgeld-Laufzeiten miteinander zu kombinieren. In Erwartung steigender Zinsen können Sie den Anlagebetrag splitten. So könnten Sie beispielsweise einen Betrag von 30.000 Euro zu je 10.000 Euro in zwölfmonatiges, 24-monatiges und 36-monatiges Festgeld investieren. Dadurch wird jedes Jahr aufs Neue Geld frei, das Sie wieder in besser verzinstes Festgeld anlegen können. Denkbar ist aber auch, unterschiedliche Anlageformen miteinander zu kombinieren. Eine Hälfte des Guthabens könnte in Tagesgeld, die andere Hälfte in Festgeld fließen. Damit sind Sie flexibel und können bei steigenden Zinsen schnell reagieren.

4. Festgeld am Laufzeitende: So vermeiden Sie Renditeverluste

Am Sparende müssen Sie entscheiden, wie es mit der Festgeld-Anlage weitergeht. Kurz vor Ende der Laufzeit informiert Sie die Bank über das Auslaufen des Festgelds und bittet Sie um Anweisung, was mit dem Kapital geschehen soll. Es bestehen zwei Möglichkeiten:

  • Sie können das Geld erneut als Festgeld anlegen
  • oder Sie lassen das Kapital samt Zinsen auf Ihr Referenzkonto überweisen.


Geben Sie keine Order, wie die Bank mit dem Geldverfahren soll, wird der Betrag entweder zu aktuellen Konditionen erneut als Festgeld angelegt oder bleibt als sogenannte Sichteinlage unverzinst oder zu sehr geringen Konditionen bei der Bank liegen. Bei Wiederanlage als Festgeld drohen Zinsverluste, falls sich die Konditionen in der Zwischenzeit verschlechtert haben. Sollten die Zinsen hingegen gestiegen sein, dürfen Sie sich freuen. In jedem Fall verlustbringend ist die Weiterführung als Sichteinlage. Denn diese Gelder werden wie Guthaben auf Girokonten behandelt, und dafür gibt es häufig gar keine Zinsen.

Tipp: Verschenken Sie keine Zinsen. Erteilen Sie der Bank rechtzeitig eine schriftliche Anweisung oder erteilen Sie via Internet-Banking einen Auftrag, wie mit dem abgelaufenen Festgeld verfahren werden soll.

5. Vorzeitige Kündigung: Nur in Ausnahmefällen möglich

Festgeld ist nur in Ausnahmefällen vorzeitig kündbar, etwa bei einem Todesfall. Sie sollten sich daher nur dann für eine Festgeldanlage entscheiden, wenn Sie sicher sind, dass Sie das Geld während der Laufzeit nicht vorzeitig brauchen. Wollen Sie ihre Einlage vor dem Ablauftermin wiederhaben, müssen Sie auf die Großzügigkeit der Bank hoffen. In diesem Fall muss man entweder eine rückwirkende Senkung des vereinbarten Zinssatzes in Kauf nehmen oder es werden Vorschusszinsen berechnet. In beiden Fällen schmälert sich die Rendite.

Tipp: Eine Öffnung des engen Anlagekorsetts erreichen Sie durch die oben beschriebene Kombination verschiedener Festgeld-Laufzeiten oder durch die Mischung verschiedener Geldanlagen.

6. Festgeld versus Tagesgeld: Die wichtigsten Unterschiede

  • Zinsen: Beim Festgeld liegt der Zinssatz über die gesamte Laufzeit fest, beim Tagesgeld ist er variabel, kann sich also jederzeit ändern.
  • Laufzeit: Festgeld beinhaltet eine festgelegte Laufzeit, zum Beispiel drei, sechs oder zwölf Monate. Möglich sind auch mehrere Jahre. Danach ist das Kapital wieder frei verfügbar. Tagesgeld ist hingegen ohne Laufzeit, das Ersparte kann jederzeit vom Tagesgeldkonto abgehoben werden.
  • Mindestanlage: Die meisten Banken fordern für Festgeld eine gewisse Mindesteinlage. Diese liegt oft zwischen 2.500 und 5.000 Euro, manchmal auch bei 10.000 Euro. Tagesgeld schreibt keine Mindestanlagebeträge vor.
  • Verfügbarkeit: Während der Laufzeit kommen Sie nicht an ihr Festgeld heran, Kündigungen sind nur in Ausnahmefällen möglich. Tagesgeld ist hingegen täglich verfügbar.

7. Festgeld Sicherheit: Keine Verlustgefahr dank gesetzlicher Kapitalgarantie

Festgeld ist eine sehr sichere Geldanlage. Alle Angebote im Geldspar-Festgeld-Vergleich sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Pro Sparer garantieren Banken mindestens 100.000 Euro.

Europäische Einlagensicherung gewährt Grundschutz

In der Eurozone ist jede Bank verpflichtet, ihren Kunden mindestens 100.000 Euro je Sparer an Kapitaleinlage zu garantieren. Die Kapitalgarantie wird durch das jeweilige Land gewährleistet, in dem die Bank ihren Sitz hat. Dafür einige Beispiele:

  • J&T Banka: Bei der tschechischen Bank greift die gesetzliche Einlagensicherung unseres Nachbarlandes über 100.000 Euro.
  • Crédit Agricole: Die Großbank Crédit Agricole, zu der auch die Consorsbank gehört, unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung Frankreichs.
  • Austrain Anadi Bank: Das Festgeld der österreichischen Bank ist durch den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds Österreichs geschützt.
  • Audi Bank: Die Autobank unterliegt der deutschen Grundsicherung von mindestens 100.000 Euro.


Die Regelungen der Bankenunion sehen vor, dass Sparer im Konkursfall einer Bank binnen 20 Tagen auf ihre Guthaben zugreifen können. Bis 2019 soll diese Frist auf 15 und bis 2024 auf sieben Tage sinken.

Deutsche Einlagensicherung erweitert den Schutzumfang

Neben der europaweit geltenden Einlagengarantie von 100.000 Euro pro Person und Bank besteht in Deutschland ein zweiter Absicherungsmechanismus: der Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken. Die meisten Privatbanken gehören dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds an. Dieser garantiert aktuell Sparguthaben bis zur Höhe von 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank. In der Praxis entspricht dies meist Millionenbeträgen. So sichert zum Beispiel die Santander Direkt Bank über 500 Millionen Euro ab, die Targobank rund 250 Millionen und Comdirect knapp 80 Millionen. Großbanken wie die Deutsche Bank oder die Hypovereinsbank garantieren sogar Milliardenbeträge. Öffentliche Banken wie Sparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken stützen sich im Konkursfall gegenseitig ab, so dass Tagesgeld, Festgeld und Sparbücher dort praktisch unbegrenzten Einlagenschutz genießen.

8. Festgeld und Steuern: Das Finanzamt auf Abstand halten

Die Zinsen Ihrer Festgeld-Anlage zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Für diesen Gewinn verlangt der Staat Steuern. Die Abgabe geschieht im Rahmen der Abgeltungssteuer. Das Finanzamt fordert 25 Prozent Abgeltungssteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Kirchenmitglieder zahlen außerdem Kirchensteuer, die je nach Bundesland unterschiedlich hoch ausfällt. Banken und Sparkassen führen die Abgeltungssteuer direkt ans Finanzamt ab.

Allerdings hat der Staat ein Herz für Sparer, wenn auch ein recht kleines. Im Rahmen des Sparerpauschbetrags bleiben jährliche Zinserträge aus Tagesgeld, Festgeld oder Sparbriefen bis zur Höhe von 801 Euro je Sparer vom Zugriff des Fiskus verschont. Ehepaare genießen den doppelten Freibetrag, also 1.602 Euro. Um den Sparerpauschbetrag zu nutzen, müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Dies geht entweder in der Bankfiliale oder per Internet. Ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

Festgeld bei mehreren Banken: Haben Sie Ihr Erspartes als Tagesgeld, Festgeld oder Sparbriefe auf mehrere Banken verteilt, müssen Sie den Freistellungsauftrag splitten. In diesem Fall heißt es rechnen. Schätzen Sie die Höhe der jeweils zu erwartenden Zinsen und erteilen Sie jeder Bank einen entsprechenden Freistellungsauftrag. Achten Sie darauf, dass Sie kein Institut übersehen, ansonsten führt diese Bank automatisch die anfallende Abgeltungssteuer ans Finanzamt ab.

Tipp: Schöpfen Sie ihren Sparerpauschbetrag im Kalenderjahr nicht aus, können Sie die versehentlich gezahlte Abgeltungssteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurückholen.

9. Festgeld-Service: Wichtige Dokumente kostenlos für Sie

Der Geldsparen-Festgeld-Vergleich zeigt Ihnen die beste Bank mit dem höchsten Festgeld-Zinsen. Als geübter Internet-Nutzer können Sie fast alle Dinge rund um das Festgeld auf der Internetseite der Bank erledigen. Manchmal ist es jedoch erforderlich, bestimmte Formulare am eigenen Computer auszufüllen, auszudrucken und an die Bank zu senden. Die drei wichtigsten Formulare stellen wir Ihnen hier kostenlos zur Verfügung.
 

Freistellungsauftrag

Freistellungsauftrag

Sie wollen eine Freistellungsauftrag einrichten oder ändern? Dann laden Sie unsere Dokument einfach hier herunter, füllen es aus und senden es an die Bank, damit Sie nicht unnötig Steuern für Ihr Festgeld bezahlen.

Änderung des Referenzkontos

Änderung des Referenzkontos

Wenn Sie über unseren Girokonten-Vergleich ein attraktiveres Gehaltskonto gefunden haben, soll Ihr Festgeld auf das neue Konto fließen. Das Formular zur Änderung dieses Referenzkontos können Sie hier kostenlos downloaden.

10. Festgeld-ABC: Die wichtigsten Begriffe rund ums Festgeld

Abgeltungssteuer: Festgeld-Zinsen werden mit 25 Prozent Abgeltungssteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag vom Finanzamt veranlagt. Unterm Strich zahlen Sie also 26,375 Prozent Abgeltungssteuer. Kirchenmitglieder zahlen zusätzlich Kirchensteuer. Dank Sparerpauschbetrag bleiben bis zu 801 Euro pro Sparer an Zinsen steuerfrei.

Gesetzliche Einlagensicherung: Der Staat garantiert Festgeld-Anlagen bis zu 100.000 Euro je Sparer und Bank, falls das Geldhaus in Konkurs geht. Die Einlagensicherung übernimmt das Sicherungssystem des jeweiligen Landes innerhalb der Eurozone, in dem die Bank ihren Sitz hat.

Freistellungsauftrag: Mit Hilfe eines Freistellungsauftrags können Sie Zinserträge bis zur Höhe von 801 Euro von der Abgeltungssteuer befreien. Ehepaare genießen den doppelten Freibetrag. Der Gesamtbetrag lässt sich auf mehrere Freistellungsaufträge bei verschiedenen Banken verteilen. Dadurch bleiben Zins- und Dividendeneinkünfte bei unterschiedlichen Geldhäusern vom Zugriff des Fiskus verschont.

Kontoführungsgebühr: Für Festgeld fallen keinerlei Gebühren an.

Kündigung: Festgeld ist nicht vorzeitig kündbar. In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Tod des Sparers, machen Banken eine Ausnahme.

Laufzeit: Jedes Festgeld hat eine bestimmte Laufzeit. Sie reicht von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Anschließend wird das Kapital wieder frei und Sie können es neu anlegen oder für andere Dinge verwenden.

Online-Banking: Besitzen Sie einen Online-Banking-Account, können Sie das Festgeld-Konto über das Internet führen. Selbst die Kontoeröffnung geht häufig schon ausschließlich online, zum Beispiel mit Video-Ident.

Postident-Verfahren: Mit diesem Verfahren legitimieren Sie sich gegenüber der Bank. Drucken Sie dazu das Antragsformular, das der Online-Kontoeröffnung dient, nach dem Ausfüllen zweimal aus. Eine Kopie behalten Sie. Mit der anderen gehen Sie zur nächsten Postfiliale, weisen sich dort aus. Der Postmitarbeiter bestätigt Ihre Identität und sendet die Unterlagen zur Bank. Nach ein paar Tagen erhalten Sie die Kontounterlagen und das Tagesgeldkonto ist eröffnet.

Referenzkonto: Um Festgeld zu eröffnen, benötigen Sie ein Referenzkonto. Auf dieses überweist die Bank die Zinsen bzw. am Laufzeitende Ihr Anlagekapital zurück. Ein Formblatt zum Ändern des Referenzkontos finden Sie hier.

Sparerpauschbetrag: Damit nicht alle Zinserträge der Abgeltungssteuer unterliegen, dürfen private Geldanleger einen Teil der vereinnahmten Erträge abzugsfrei für sich behalten. Möglich macht dies der sogenannte Sparerpauschbetrag. Er gilt für alle Arten von Kapitalerträgen bis zur Höhe von 801 Euro je Person und Jahr. Ehepaare genießen die doppelte Freigrenze von 1.602 Euro. Um den Sparerpauschbetrag bereits im jeweils laufenden Kalenderjahr zu nutzen, müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen.

Telefonbanking: Einige Banken ermöglichen das Festgeld per Telefonbanking zu führen. In diesem Fall sprechen Sie entweder mit einem Mitarbeiter der Bank am Telefon oder Sie geben die entsprechenden Kontodaten per Telefontastatur ein.

Video-Identifikation: Hierbei erfolgt Ihre Legitimation gegenüber der Bank während der Kontoeröffnung mittels Smartphone oder Tablet. Fotografieren Sie dazu Ihren Pass oder Personalausweis mittels Kamera und positionieren zugleich Ihr Gesicht vor der Webcam. Der Bankmitarbeiter vergleicht beides, checkt Ihre Identität und dokumentiert den Vorgang. Das Post-Identverfahren wird dadurch obsolet.

Zinseszinseffekt: Diesen erreichen Sie, wenn Sie die ausgezahlten Zinsen wieder anlegen und verzinsen lassen. Der Zinseszinseffekt ist umso größer, je höher der Anlagebetrag ist und je öfter das Festgeld-Konto Zinsen zahlt.

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