Annette Jäger
Ein Beitrag von Annette Jäger, 26.09.2016

Berufsunfähigkeitsversicherung Das unterschätzte Risiko

Fällt das Einkommen wegen Krankheit weg, muss die Familie trotzdem weiter die monatlichen Fixkosten bestreiten. So sichern Sie sich richtig ab.
Berufsunfähigkeitsversicherung Das unterschätzte Risiko

Eine ideale Berufsunf√§higkeitsversicherung ber√ľcksichtigt individuelle Anspr√ľche.

Eine Berufsunf√§higkeitsversicherung ist eine von vielen untersch√§tzte Versicherungspolice. Dabei rettet sie im Ernstfall Ihre Existenz. Tats√§chlich ist sie ein Muss f√ľr alle, die auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen sind, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Und in den meisten Familien ist das der Fall.

Eine Berufsunf√§higkeitsversicherung deckt das Risiko, wegen Krankheit oder wegen eines Unfalls nicht mehr arbeiten zu k√∂nnen. Dann zahlt die Police eine monatliche Rente f√ľr die Dauer der Berufsunf√§higkeit bis zum Rentenalter. In der Regel erhalten Sie die volle Monatsrente bereits ab einer 50-prozentigen Berufsunf√§higkeit.

Kein Verlass auf staatliche Hilfe

Sie meinen, der Staat gew√§hrt doch auch eine Rente? Das ist zwar richtig. Der Staat zahlt eine Erwerbsminderungsrente. Diese erhalten Sie jedoch nur, wenn Sie so gut wie gar keine Art von Erwerbst√§tigkeit mehr aus√ľben k√∂nnen und vor allem ist die Rente viel zu niedrig, um den gewohnten Lebensstandard Ihrer Familie aufrecht zu erhalten.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit Berufsstart abschließen

Es lohnt sich, eine Berufsunf√§higkeitsversicherung in jungen Jahren abzuschlie√üen, am besten sofort, wenn Sie in den Beruf starten. Denn der Versicherer stellt umfangreiche Fragen zum Gesundheitszustand. Wenn Sie bereits chronische Erkrankungen entwickelt haben, m√ľssen Sie eine Beitragserh√∂hung in Kauf nehmen oder Sie werden unter Umst√§nden ganz abgelehnt. Auch f√ľr Berufe, die eine erh√∂hte Gefahr f√ľr die Gesundheit darstellen, fallen sogenannte Risikoaufschl√§ge an.

Auf welche Leistungen kommt es an?

  • Rentenh√∂he: Sie ist der Knackpunkt der Police - oft wird sie leider viel zu niedrig angesetzt, denn 1.000 Euro Rente sind f√ľr einen Familienvater, der eine Immobilie abbezahlen muss, viel zu wenig. Als Faustregel gilt: 80 Prozent des Nettogehalts sind als Rente anzustreben. Bei einem Nettoeinkommen von 2.000 Euro w√§ren das 1.600 Euro Berufsunf√§higkeitsrente, die Sie versichern m√ľssen.
  • Bei der Berechnung der notwendigen Rentenh√∂he k√∂nnen Sie frei verf√ľgbare Eink√ľnfte aus anderen Quellen einkalkulieren, z.B. Eink√ľnfte aus Vermietung und Verpachtung oder auch vorhandenes Verm√∂gen.
  • Abstrakte Verweisung: Auf diesen Zusatz sollte der Versicherer verzichten. So Sind Sie gesch√ľtzt davor, auf einen anderen Beruf ausweichen zu m√ľssen, wenn Sie berufsunf√§hig werden.
  • Leistungsdynamik: Auf die Beitragsdynamik legen die meisten Versicherten gro√üen Wert. Sie sorgt daf√ľr, dass der Beitrag kontinuierlich etwas ansteigt, um die Inflationsrate √ľber die gesamte Laufzeit der Police auszugleichen. Die Leistungsdynamik vergessen die meisten dabei. Sie ist aber mindestens genauso wichtig. So wird im Rentenfall der Inflationsausgleich bei der Auszahlung ber√ľcksichtigt. Beide Dynamiken sollten bei 2,5 Prozent liegen.
     
  • Laufzeit: Eine Laufzeit bis zum Renteneintritt ist wichtig.
     
  • Nachversicherungsoptionen: Neue Lebenssituationen wie die Geburt von weiteren Kindern oder der Kauf einer Immobilie machen m√∂glicherweise eine h√∂here monatliche Rente erforderlich, Sie sollte sich w√§hrend der Laufzeit ohne erneute Gesundheitspr√ľfung anpassen lassen.
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
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Annette Jäger mein Name ist Annette Jäger. Ich schreibe √ľber Gesundheit, Versicherungen und Soziales auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de. Ich habe Neuere Geschichte studiert und bin seit 1993 als Journalistin t√§tig.

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