Oliver Mest
Ein Beitrag von Oliver Mest, 23.12.2015

Berufsunfähigkeitsversicherung Was taugen die neuen Tarife?

Die aktuelle Tarifgeneration der Berufsunfähigkeitsversicherung ist hochklassig: Und jetzt werden noch weitere Leistungsmerkmale ergänzt. Was ist davon zu halten?
Berufsunfähigkeitsversicherung Was taugen die neuen Tarife?

Frustration im Job oder Überforderung führt häufig zum Burn-Out

Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung bei der Erstprüfung der Berufsunfähigkeit ist heute Standard in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit ist es nicht möglich, wenn Sie berufsunfähig werden, Sie auf einen anderen Job abzuschieben, den Sie vielleicht gar nicht wollen oder für den es keine Stellen gibt. Was aber, wenn Sie tatsächlich wieder einen Job ausüben und wegen Berufsunfähigkeit noch eine Rente beziehen? Einige Versicherungen wie der HDI verzichten auch in diesem Fall auf die Verweisung, leisten also bis zur Nachprüfung die Rente, obwohl Sie bereits wieder arbeiten.

Vorteil für Familien: Oft findet eine schnelle Wiedereingliederung in den Job statt – wenn dann neben einem Teileinkommen die vereinbarte Rente weitergezahlt wird, entlastet das immens.
 

Gelbe-Schein-Regelung

Eine Arbeitsunfähigkeitsklausel bieten immer mehr Anbieter wie zum Beispiel die Allianz, die Alte Leipziger, die Gothaer oder der Volkswohlbund: Sie erhalten die vereinbarte Rente bereits dann ausgezahlt, wenn Sie langfristig über sechs Monate und mehr krankgeschrieben sind – und zwar meist für einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten.

Vorteil für Familien: Vor allem Familien mit nur einem Hauptverdiener werden entlastet, wenn nach Ablauf der Lohnfortzahlung das meist deutlich geringere Krankengeld gezahlt wird. Die Lücke zum Einkommen kann die Arbeitsunfähigkeitsrente stopfen.

Lebenslange Rentenzahlung

Bei Berufsunfähigkeit enden die Rentenzahlungen je nach Vertragsgestaltung der Versicherung meist irgendwann zwischen 60 und 67 Jahren. Mit Eintritt in die Rentenphase wird also nicht weiter geleistet. Das kann auch für Familien zu einem gewaltigen Problem werden – vor allem bei einer jahrelangen Berufsunfähigkeit: Es gibt dann nämlich kaum Ansprüche auf nennenswerte und ausreichende Altersrenten, oft müssen dann die Kinder für die Eltern finanziell einstehen. Entschärfen lässt sich das Problem mit der Vereinbarung einer lebenslangen Rente, wie sie die LV 1871, die Generali oder die WWK anbieten. Zwar muss die Berufsunfähigkeit dann bereits frühzeitig eingetreten sein – meist bis 50 oder zehn Jahre vor Vertragsende –, aber ein Plus an finanzieller Sicherheit ist es dennoch.

Vorteil für Familien: Eine lebenslange Rente nimmt die Sorge um einen finanziell abgesicherten Ruhestand und entlastet auch spätere Generationen.
 
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
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