Caroline Benzel
Ein Beitrag von Caroline Benzel, 20.05.2015

Sprachkurs So klappt es mit der Fremdsprache

Fremsprachenkenntnisse zahlen sich aus: Für Akademiker bringen zwei Monate Auslandsaufenthalt ein höheres Anfangsgehalt. Englisch ist am wichtigsten.
Fremdsprache Englisch Weiterbildung

Malta war mal britische Kolonie und gilt heute als Mekka für Sprachreisen

Am besten gelingt der Start in die neue Sprache, wenn man seinem eigenen Lerntyp entsprechend vorgeht. "Der auditive Typ lernt durch Zuhören, der visuelle Typ muss eine Sprache geschrieben sehen. Wieder andere lernen am besten, wenn sie sich beim Sprachenlernen bewegen", erklärt Hans Krings, Direktor des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen.

Wer sich eine Methode zum Sprachenlernen sucht, sollte die eigenen Lernvorlieben kennen. Ebenso wichtig für die Entscheidungsfindung: Das Geld- und Zeitbudget. Zum Reinschnuppern eignen sich Audiokurse ebenso wie das Lernen per Internet oder Lernsoftware. Diese Methoden erfordern jedoch viel Selbstdisziplin, Motivation und Lern-Erfahrung. Die meisten Menschen werden deshalb mit einem Sprachkurs die besten Erfolge erzielen. Welche Alternativen gibt es?

Sprachkurse an Volkshochschulen und Universitäten

Volkshochschulkurse bestechen durch günstige Teilnahmegebühren, sind aber häufig schon Wochen vor Kursbeginn ausgebucht. Ein Französischkurs mit acht Terminen bei der Volkshochschule Düsseldorf kostet regulär 120 Euro, ermäßigt 96 Euro. Nachteil: Oft sind die Kurse voller als bei privaten Schulen, auf Extras wie eine Lernbibliothek oder ein Sprachlabor muss man in der Regel verzichten. Sinnvoller können daher Sprachkurse an der Universität sein, wo es auch Sprachkurse für Externe gibt.

Sprachkurse an Sprachschulen

Eine gute Sprachschule wird künftigen Kunden schon vor Kursbuchung eine umfassende Beratung bieten. Interessenten sollten sich informieren über: Preise, Teilnehmerzahl und Anmeldemodalitäten, Lehrinhalte und Lehrmaterialien, Didaktik und Qualifikation der Lehrer. Zudem sollte man der Schule möglichst präzise Auskunft über seine Sprachkenntnisse, seine Lernziele, aber auch über positive und negative Erfahrungen mit Sprachunterricht geben. Die Preise von Sprachkursen variieren je nach Anbieter, Ort und Kursintensität. In Berlin kostet ein zweitägiger Berlitz-Englisch-Workshop mit 18 Unterrichtseinheiten 288 Euro inklusive Unterrichtsmaterialien und Einschreibung. Bei Inlingua zahlen Kunden in Berlin 92 Euro im Monat, für anderthalb Stunden Englisch-Unterricht einmal pro Woche. Sie müssen mindestens drei Monate den Kurs belegen.

Sprachkurs dank Bildungsprämie


Arbeitnehmer, die nicht mehr als 20.000 Euro brutto im Jahr (Singles) bzw. 40.000 Euro (Zusammenveranlagte) zu versteuern haben, bekommen die Hälfte einer Weiterbildung bezahlt, die maximal 1000 Euro kosten darf. Voraussetzung ist, dass der Antragsteller das 25. Lebensjahr bereits vollendet hat.  Bevor man sich zu einem Kurs anmeldet, muss man mit einer Beratungsstelle ein Gespräch geführt haben, die sich oft bei den örtlichen Volkshochschulen befindet. Adressen der Beratungsstellen werden auf der Internetseite des Bundesbildungsministeriums oder von der Telefon-Hotline (0800-2623000) genannt. Zum Gespräch mitbringen sollte man den Pass oder Personalausweis, Einkommensteuerbescheid oder Lohnabrechnung.

Sprachkurs dank Weiterbildungssparen

Seit 2009 gibt es zudem das "Weiterbildungssparen", das für Berechtigte der Arbeitnehmersparzulage gilt. Sie dürfen Teile des angelegten Geldes entnehmen und für eine Weiterbildungsmaßnahme nutzen. Voraussetzung ist ein Spargutschein, den die "Beratungsstelle Bildungsprämie" nach vorheriger Beratung ausstellt. Sie benennt auch geeignete Anbieter.

Sprachkurs im Bildungsurlaub

Will der Arbeitgeber einen Sprachkurs nicht finanzieren, so kann er den Arbeitnehmer freistellen: In zwölf Bundesländern gibt es entsprechende Regeln zur Bildungsfreistellung oder zum Bildungsurlaub, in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen laut dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung aber nicht.

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Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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