Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 23.07.2015

Ausbildungsstart 2015 Berufseinsteiger besonders unfallgefährdet

Wenig Erfahrung gepaart mit jugendlichem Leichtsinn führt häufig zu überdurchschnittlich vielen Unfällen bei Berufseinsteigern. Darauf sollte man achten:
Ausbildungsstart 2015 Berufseinsteiger besonders unfallgefährdet

Als Florist oder als Floristin verdient man im dritten Ausbildungsjahr bis zu 650 Euro brutto

Für rund eine halbe Million Schulabgänger beginnt nach den Sommerferien die Berufsausbildung. Viele freuen sich auf den Start ins Berufsleben, spannende Aufgaben und natürlich das erste selbstverdiente Geld. Besonders beliebt sind laut Bundesinstitut für Berufsbildung in diesem Jahr die Ausbildung zum Büromanager und zur Büromanagerin, dem Einzelhandelskaufmann und der Einzelhandelskauffrau, zum Verkäufer und zur Verkäuferin sowie der Beruf des KFZ–Mechatronikers.

Unfallrisiko bei Berufseinsteigern europaweit hoch

Jede Menge neue Gegebenheiten und Anforderungen, bei meist wenig praktischer Erfahrung, zusammen mit jugendlicher Neugier und Risikobereitschaft, führen gerade bei Berufseinsteigern aber leider auch zu überdurchschnittlich vielen Unfällen. Und das ist nicht nur in Deutschland so. Laut Praxisportal für Sicherheitsfachkräfte, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass 18- bis 24-Jährige am Arbeitsplatz einen Unfall erleiden, europaweit um mindestens 50 Prozent höher, als bei allen anderen Altersgruppen.

Männliche Berufseinsteiger besonders gefährdet

Dabei sind in Deutschland männliche Berufseinsteiger zwischen 15 und 19 Jahren besonders oft von Unfällen betroffen. Laut aktuellem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse war diese Gruppe der Berufseinsteiger durchschnittlich gut elf Tage krankgeschrieben, wobei 1,3 Tage durch Arbeits- und Wegeunfälle bedingt waren. Das sind mehr als zehn Prozent ihrer gesamten Fehlzeiten und doppelt so viel an unfallbedingten Fehlzeiten als der Durchschnitt aller Beschäftigten. Der liegt nämlich bei nur rund 0,7 Prozent.
 
Gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht bei Freizeitunfällen

Was für den Beruf gilt, gilt leider auch fürs Freizeitverhalten und im Straßenverkehr. Bereits 2010 hat die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat auf das erhöhte Unfallrisiko von Berufsanfängern und Auszubildenden im Straßenverkehr hingewiesen. Während bei Arbeitsunfällen bzw. Unfällen auf dem Weg von oder zur Arbeit aber die gesetzliche Unfallversicherung greift, ist das bei Freizeitunfällen leider nicht der Fall. Die Kosten eines Freizeit- oder Autounfalls können mitunter aber sehr teuer werden, wenn dadurch langfristige Einschränkungen bestehen bleiben oder auch bauliche Veränderungen in der Wohnung nötig sind.

Geldsparen-Tipp: Junge Leute denken meist nicht viel über Unfallrisiken nach. Trotzdem sollten sich gerade junge Leute rechtzeitig über eine private Unfallversicherung absichern. Denn junge Berufseinsteiger sind nachweislich von Unfällen besonders häufig betroffen. Eine private Unfallversicherung sichert dann zumindest die finanziellen Folgen von Freizeitunfällen ab. Übrigens: Gerade für Berufseinsteiger ist eine private Unfallversicherung – aufgrund des niedrigen Alters – besonders günstig.

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Anja Lang mein Name ist Anja Lang. Ich bin Expertin für Mobilität, Gesundheit und Vorsorge auf Ihrem Family-Portal. Hier beantworte ich sämtliche Fragen rund um die Themen Zuzahlung, Gesundheitsvorsorge, aber auch Autokosten.

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