Sabina Hoerder
Ein Beitrag von Sabina Hoerder, 09.12.2016

Bausparvertrag Darlehensgebühren zurückfordern

Mehrere Bausparkassen haben für die Auszahlung eines Bauspardarlehens Gebühren verlangt – zu Unrecht, so der Bundesgerichtshof. Um Geld zurückzubekommen, sollten Sie sich sputen.
Bausparvertrag Darlehensgebühren zurückfordern

Wer von seiner Bausparkasse Darlehensgebühren zurückfordern möchte, muss unter Umständen rasch in die Tasten hauen

Zwei Prozent Gebühren für die Auszahlung eines Bauspardarlehens. Das war in der Vergangenheit nichts Ungewöhnliches. Bei einer Darlehenssumme von 50.000 Euro mussten Bausparer somit 1.000 Euro zahlen. Dagegen hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geklagt und der Bundesgerichtshof hat ihr Recht gegeben (Urteil vom 8.11.2016, AZ XI ZR 552/15).

Zwar richtete sich die Klage lediglich gegen die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht jedoch davon aus, dass sich die Aussagen des Gerichts auch auf die Darlehensgebühren anderer Bausparkassen übertragen lassen.

Geld rechtzeitig zurückfordern

Wer betroffen ist und sein Geld zurückfordern möchte, muss unter Umständen schnell handeln. Denn es ist anzunehmen, dass die Erstattungsansprüche nach drei Jahren verjähren. Wer also 2013 Darlehensgebühren bezahlt hat, sollte noch in diesem Jahr aktiv werden.

Musterbrief der Verbraucherzentralen nutzen

Ob bei Ihrem Bausparvertrag Darlehensgebühren angefallen sind, verrät Ihnen ein Blick in den ersten Kontoauszug des Darlehenskontos. Die Verbraucherzentralen stellen einen Musterbrief zur Verfügung, mit dem Sie Ihre Darlehensgebühren zurückfordern können. Auf der Internetseite der Verbrauchzentralen finden Sie auch ausführliche Informationen, wie Sie vorgehen können, falls Ihre Bausparkasse sich weigert, Darlehensgebühren zu erstatten.

Wichtig: Nicht verwechseln darf man Darlehensgebühren mit Abschlussgebühren. Die Abschlussgebühr zahlt man bereits beim Abschluss des Bausparvertrages. Sie wurde 2010 vom Bundesgerichtshof für zulässig erklärt (Urteil vom 7.12.2010, Aktenzeichen XI ZR 3/10).
Gesamten Vergleich anzeigenBaugeld Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 10 Jahre
  Anbieter gebundener
Sollzins
eff. Zins
 
1.
1,09%
1,11%
2.
1,10%
1,12%
3.
1,10%
1,14%
Datenstand: 23.02.2017
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Jetzt zum Geldsparen Newsletter anmelden!

Liebe Leserinnen und Leser,

Sabina Hoerder mein Name ist Sabina Hoerder. Ich bin Redakteurin bei geldsparen.de. Studiert habe ich Germanistik und Soziologie. Auf geldsparen.de kümmere ich mich vor allem um die Rubrik Energie und Themen, die junge Menschen betreffen.

Suchen Sie ein bestimmtes Thema?

Artikel Suchen

Oder schreiben Sie mir einfach, wenn Sie eine Frage haben.

Mail

Ich freue mich auf eine Mail von Ihnen

» Autoren von geldsparen.de

Leserkommentare

noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben

Name*

Email*

Überschrift*

Kommentar

Ziffernfolge
hier eingeben:
neu laden


*Pflichtfelder

 

Foto: Pressmaster/Shutterstock.com ID:6806

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (täglich)

Ich erkläre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Geld Pagename: bausparvertrag-darlehensgebuehren(6806)