Max Gei├čler
Ein Beitrag von Max Gei├čler, 04.02.2016

Depot wechseln Kosten f├╝r Depot schm├Ąlert Rendite

Bei der Suche nach einem g├╝nstigen Depot sollten Anleger vor allem auf die Geb├╝hr und die Transaktionskosten f├╝r das Depot achten. Mit diesen drei Tipps k├Ânnen Sie sparen.
Depot wechseln Kosten f├╝r Depot schm├Ąlert Rendite

Die B├Ârsen in Asien litten enorm unter dem fallenden ├ľlpreis

Die Basis f├╝r ein g├╝nstiges Depot ist der preiswerte Wertpapierhandel. Viele Direktbanken und Onlinebroker verzichten ganz auf Geb├╝hren. So berechnen f├╝r ihr Depot etwa Consorsbank, DKB, ING-Diba und die Deutsche Bank-Tochter Maxblue generell keine Geb├╝hren.

Tipp 1: Ein kostenloses Depot w├Ąhlen

Auch andere Banken werben mit einem geb├╝hrenfreien Depot, kn├╝pfen diese aber an Bedingungen. So verzichten Comdirect, S-Broker oder Netbank nur dann auf die Geb├╝hr f├╝r das Depot, wenn regelm├Ą├čig Wertpapiere gekauft oder Sparpl├Ąne betrieben werden, das bankeigene Girokonto genutzt oder ein bestimmter Verm├Âgensstand nicht unterschritten wird.

Geldsparen.de-Tipp Depot
: Bei Banken mit Einschr├Ąnkungen sollten Anleger genau wissen, was sie wollen. Wer sowieso ein Girokonto bei dieser Bank nutzen m├Âchte, kann g├╝nstige Konditionen f├╝r das Depot mitnehmen. Stellen Sie sich aber die Frage, ob es f├╝r Sie realistisch ist, regelm├Ą├čig Wertpapiere ins Depot zu kaufen.
Aktiendepot Vergleich

Tipp 2: Die Depot Transaktionskosten

Zus├Ątzlich zu den Kosten f├╝r das Depot, kommen noch die Ordergeb├╝hren. Diese errechnen sich aus der H├Âhe der Aktienorder multipliziert mit einem bestimmten Prozentsatz. Alle Banken berechnen stets eine Mindestgeb├╝hr, die bei kleinen B├Ârsenorders zum Tragen kommt.
 

Geb├╝hrenmodelle f├╝r das Depot sehr unterschiedlich

Viele Direktbanken erheben einen Kostenfaktor von 0,25 Prozent vom Kurswert plus eine geringe B├Ârsenplatzgeb├╝hr. Alle Banken berechnen eine Mindestgeb├╝hr im Depot, weshalb auch kleine Ordersummen nur selten unter 9,95 Euro an Kosten verursachen. Eine Ausnahme bilden der Internetbroker Flatex und die Postbank f├╝r ihr Depot, die f├╝r Kleinorders eine Kostenpauschale von sieben bzw. 7,95 Euro erheben.

H├Âhere Geb├╝hren bei Filialbanken

Teurer als Onlinebroker und Direktbanken sind Filialbanken. Hier betr├Ągt die Orderprovision nicht selten 1,0 Prozent vom Kurswert der gehandelten Papiere. Aktien im Wert von 5.000 Euro w├╝rden in diesem Fall also 50 Euro Ordergeb├╝hr kosten. Kleinorders unterliegen aber auch hier in der Regel bestimmten Mindestgeb├╝hren, bei der Deutschen Bank etwa 30 Euro (im Onlinehandel 20 Euro).

Geldsparen.de-Tipp Depot: Um teuren ├ťberraschungen beim Wertpapierkauf vorzubeugen, sollte man m├Âglichst transparente Kostenmodelle bevorzugen. Einfach und klar ist die Geb├╝hrenstruktur bei der DKB. Das Institut verlangt f├╝r jede B├Ârsenorder einheitlich zehn Euro.

Tipp 3: Die Anzahl der Fonds mit Rabatt

Bei der Suche nach einem preiswerten Depot sollte die Anzahl der Investmentfonds eine Rolle spielen, die mit Rabatt angeboten werden sowie die H├Âhe der Fondsrabatte. Denn es ist ein gro├čer Unterschied, ob Aktienfonds f├╝nf oder sechs Prozent Ausgabeaufschlag kosten oder nur die H├Ąlfte bzw. gar nichts. Der Sparvorteil rechnet sich sehr schnell.

• Beispiel: Wenn Sie f├╝r 10.000 Euro Fondsanteile ins Depot kaufen und daf├╝r f├╝nf Prozent Ausgabeaufschlag berappen m├╝ssen, zahlen Sie von dem eingesetzten Geld 500 Euro Geb├╝hr an die Bank. Im Endeffekt erhalten Sie nur Fondsanteile im Wert von 9.500 Euro in Ihr Depot gebucht. Die Folge: Der Fonds muss die Kaufgeb├╝hr erst einmal hereinwirtschaften, bevor Sie mit dem Depot ins Plus kommen. Halten Sie den Fonds nur ein Jahr, so kommen Sie erst ab einem Wertgewinn von 5,3 Prozent in die Gewinnzone mit dem Depot. Halten Sie den Fonds ├╝ber f├╝nf Jahre im Depot, so kostet ein Ausgabeaufschlag von f├╝nf Prozent rund ein Prozent Rendite pro Jahr. Um im Endeffekt auf eine Fondsrendite von f├╝nf Prozent zu kommen, muss der Fonds mindestens sechs Prozent Wertzuwachs pro Jahr erzielen.

Depot bei Banken ohne Geb├╝hr w├Ąhlen

Optimal f├╝r Fondssparer sind Banken, die auf Geb├╝hren verzichten. Kundenfreundlich zeigt sich die ING-Diba mit ihrem Depot: "Wir bieten ├╝ber 5.000 Fonds und ETF’s zum Nulltarif", betont Pressesprecher Patrick Herwarth.

Die DKB Bank offeriert mit ihrem Depot sogar s├Ąmtliche Fonds und Fondssparpl├Ąne ohne Ausgabeaufschlag, berechnet aber bei Einmalanlage eine Pauschale von 25 Euro. Das ist im Vergleich aber sehr g├╝nstig. Ein Fondskauf ├╝ber 3.000 Euro verursacht n├Ąmlich selbst bei geringem Ausgabeaufschlag von 2,5 Prozent Kosten von 75 Euro.

Geldsparen.de-Tipp Depot: Viele Banken geben heute mindestens 50 Prozent Rabatt beim Fondskauf, etwa 1822 direkt, DAB Bank, Maxblue oder S-Broker.
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Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de k├╝mmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor t├Ątig.

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