Baufinanzierung

Den meisten Verbrauchern fehlt das nötige Kleingeld, um ein Haus oder eine Eigentumswohnung bar zu bezahlen. Daher kommt fast niemand an einer Baufinanzierung vorbei. ...weiterlesen

Banken & Versicherungen
Kreditbedarf:
Laufzeit:
Jahre
Anfangstilgung Volltilgung :
%
Beleihung:
Nur Angebote mit Direktkontakt
  Baugeld-Anbieter Details
Produktcheck 
Monatliche Rate
Sie sparen pro Jahr 
gebundener
Sollzins
effektiver
Jahreszins
 
1.
583,33 / Monat
3.600,00 / Jahr gespart 
1,00%
1,00%
2.
591,67 / Monat
3.499,92 / Jahr gespart 
1,05%
1,06%
3.
608,33 / Monat
3.300,00 / Jahr gespart 
1,15%
1,16%
4.
623,33 / Monat
3.120,00 / Jahr gespart 
1,24%
1,25%
5.
625,00 / Monat
3.099,96 / Jahr gespart 
1,25%
1,26%
6.
656,67 / Monat
2.719,92 / Jahr gespart 
1,44%
1,45%
7.
708,33 / Monat
2.100,00 / Jahr gespart 
1,75%
1,88%
8.
720,00 / Monat
1.959,96 / Jahr gespart 
1,82%
1,84%
Datenstand: 02.04.2015
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
VV vermittelt auch
OO Online-Konditionen

Wieso macht eine Baufinanzierung Sinn?

Die meisten Menschen, die eine Immobilie erwerben möchten, brauchen eine Baufinanzierung. Dafür bietet der Markt verschiedenste Darlehensformen, etwa Bausparverträge, Policendarlehen, Hypotheken- und Förderkredite. Welches Produkt letztendlich des richtige für jeden ist, hängt von der Verwendung der Immobilie sowie dem Einzelfall an sich ab. Durch verschiedenste Teildarlehen lässt sich die Baufinanzierung oft optimieren. Es gibt aber Aspekte, die in jeder Baufinanzierung beachtet werden sollten.

Zinsbindung bei der Baufinanzierung

Die Zinsbindung ist eines der wichtigsten der angesprochenen Faktoren. Soll der Darlehenszins lang-, mittel- oder kurzfristig festgeschrieben werden? Diese Frage ist letztendlich fast entscheidend für die Kosten, denn umso länger die Zinsbindung, desto höher werden der Zinssatz und die damit verbundene Kreditrate. Weitere Fragen, die die Kosten bestimmen, sind: Wie hoch ist das aktuelle Zinsniveau? Was schätzt man, wie sich der Zins entwickelt? Wie lange soll bzw. wie lange läuft die Baufinanzierung eigentlich?

Handelt es sich beispielsweise um eine Anschlussfinanzierung, wird meist die Zinsbindung und damit die Laufzeit des Kredits kürzer ausfallen als beim Erstdarlehen. Solange die Zinsen so niedrig sind empfiehlt sich eine lange Zinsbindung.

Der Tilgungssatz bei der Baufinanzierung

Die Entschuldung von Baudarlehen wird maßgeblich vom Tilgungssatz bestimmt. Meist beginnt die Anfangstilgung mit einem Prozent. Zwar ermöglicht der niedrige Tilgungssatz günstige Monatsraten, verlängert damit aber auch die Laufzeit, da der Darlehensbetrag nur zögerlich zurückgeführt wird. Folglich geht die Entschuldung mit einem höheren Tilgungssatz schneller, allerdings ist dann die monatliche Belastung höher.

In einer Niedrigzinsphase wie der jetzigen empfiehlt es sich daher, den Schuldenberg möglichst schnell abzubauen. Bei manchen Banken kann man mit einem hohen Tilgungssatz einen Zinsrabatt heraushandeln. Dies liegt an der hohen Rückzahlungssicherheit. Letztendlich benötigt die Baufinanzierung einen finanziell verkraftbaren und wirtschaftlich vernünftigen Kompromiss zwischen Raten- und Tilgungshöhe. Dabei sind unerwartete Ausgabensteigerungen während der Zinsbindung genauso zu beachten wie Änderungen der Einkommensverhältnisse.

Rat: Wenn man vergleicht und eine flexible Baufinanzierung abschließt, hat man die Möglichkeit der Tilgungssatzänderung während der Zinsbindung.

Baufinanzierung mit Eigenkapital

Zwar ist es möglich, über manche Kreditinstitute bis zu 100 Prozent der Kaufsumme zu finanzieren, jedoch ist es nach wie vor ratsam, möglichst viel Eigenkapital einzubringen. Sinnvoll ist es aus zwei Gründen: Umso höher das Eigenkapital desto niedriger der Darlehnsbetrag und zweitens wird dies von den meisten Instituten mit niedrigeren Darlehenszinsen belohnt. Ein gängiger Maßstab ist 40 zu 60. Sprich steuert der Immobilienkäufer in etwa 40 Prozent der Summe bei, wird dies meist mit einem günstigen Zinssatz belohnt. Wird diese 40-Prozent-Marke jedoch unterschritten, muss man mit einem Risikozuschlag in Form eines höheren Darlehenszinssatz rechnen. Kann jemand nur 20 Prozent oder weniger aufbringen und kann sonst keine Sicherheiten hinterlegen, so wird die Baufinanzierung erheblich teurer. Erwirbt jemand ein Objekt als reine Kapitalanlage, dann rentiert es sich eine Sondertilgung bei der Baufinanzierung besonders.

Bei den meisten Baufinanzierungen ist einmal pro Kalenderjahr eine Sondertilgung möglich. Sinn und Zweck ist es, die Darlehens- und damit die Restschuld zu senken und somit verringern sich natürlich auch die Zinsen, die man an die Bank zu zahlen hat. Einige Banken berechnen jedoch einen Zinsaufschlag. Daher sollte man genau durchrechnen, ob sich eine Sondertilgung lohnt.

Tipp: Bei Bauspardarlehen und variablen Baukrediten können ohne Einhaltung von Fristen oder Tilgungsbeschränkungen jederzeit Sondertilgungen geleistet werden.

Restschuld bei der Baufinanzierung

Zur kompletten Entschuldung kommt es bei den wenigsten Baufinanzierungen. Dies hängt damit zusammen, dass die meisten Leute ihr Baugeld auf zehn Jahre festschreiben, um die Kosten möglichst gering zu halten, mit dem Ergebnis das eine Restschuld bleibt. Für diese benötigt man dann eine Anschlussfinanzierung. Möchte man genau diese Restschuld vermeiden, ist ein Volltilgerdarlehen die richtige Wahl. Da so durch eine festgelegte Laufzeit und eine Zinsbindung die komplette Entschuldung erreicht wird.

KfW-Förderung bei der Baufinanzierung

Ein Weg, die Baufinanzierung zu optimieren, ist staatliche Förderdarlehen zu nutzen. Die sogenannte zinsverbilligte KfW-Förderung ist über das jeweils finanzierende Kreditinstitut zu beantragen. Seine Immobilie komplett darüber zu finanzieren, ist jedoch nicht möglich. Dies liegt daran, dass man maximal 30 Prozent, höchstens jedoch 100.000 Euro zur Verfügung gestellt bekommt. Vorteile: Die KfW-Bank begnügt sich mit einem nachrangigen Eintrag im Grundbuch und zudem sind tilgungsfreie Anlaufjahre und lange Zinsbindung möglich.

Kündigung

Zunächst einmal muss man wissen, dass jede Baufinanzierung ihre eigenen Kündigungsregeln hat. Bauspardarlehen kann man genauso wie variables Baugeld immer zurückführen. Dann gibt es Darlehen, die nur frühestens nach zehn Jahren kündbar sind wie zum Beispiel das Hypothekendarlehen. Dann gibt es auch Baufinanzierung per Versicherungsvertrag, welche nur in Ausnahmefällen kündbar sind. Ein solcher Grund ist zum Beispiel, wenn ein Paar zusammen eine Immobilie erwirbt und sich später scheiden lässt und daher die Immobilie verkaufen möchte. Jedoch hängt die Kündigung dann mit einer Vorfälligkeitsentschädigung zusammen, die eine Versicherung genauso wie eine Bank in Rechnung stellt.
+

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (täglich)

Ich erkläre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Wohnen Pagename: Baugeld-Rechner